Ich habe gar nicht mehr gewusst, wie bürokratisch das deutsche Gesundheitswesen ist. Ich habe mittlerweile zwei Quittungen über die Praxisgebühr, die aber nur noch bis 31.12.2007 gelten, zwei Behandlungszettel und mehrere Rezepte. Und das nach nur zwei Arztbesuchen. Schön auch, dass das berühmte Ärztesanskrit auf vorgenannten Papieren nicht etwa einer einheitlichen Schriftkultur zu entspringen scheint – ich als Patient durfte heute übersetzen, was auf dem Behandlungszettel 1 stand. Frau Doktor meinte nach meinem Interpretationsversuch, dass alles stimme gar nicht und ich müsse ganz anders behandelt werden. Nun ja, mit neuen Medikamenten, aber gleichbleibenden Symptomen, liege ich weiter auf der Couch. Mal sehen was mein Hausarzt zu den Befundzetteln sagt, die nach Auskunft beider Notfall-Weißkittelinnen dazu dienen, meinem Hausarzt zu zeigen, was man bisher mit mir angestellt hat.
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