In einer Berliner WG-Küche öffnet M. den Kühlschrank in der kleinen Küche. Aus Pergamentpapier wickelt er einen Käse aus, der schmeckt wie ein Kuhstall riecht. Eine französische Blauschimmel-Spezialität vom Käsedealer seines Vetrauens. M. behauptet für sich auch “das Käse immer ein bisschen nach Stall schmecken muss.” Proteste gegen Geruch und Verzehr des blau-weiß-gesprenkelten Kaseinkadavers wehrt er routiniert ab. Heute mit den Worten: “Ich bin die Käse-Amy-Winehouse!” Ja, er mampft wirklich alles, was man an Gaumenkitzeln aus Milch herstellen kann.
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