Die Universität Leipzig ist seit heute im Besitz meiner Bewerbungsunterlagen. Ich bin gespannt ob und wann Sie mich immatrikulieren. Ich höre jetzt zwei Amtsschimmel wiehern, den einen in Rostock, den anderen in Leipzig. Vom Prüfungsausschuss der Philosophischen Fakultät der Universität Rostock gab es einen Brief. An die Universität Leipzig gingen drei Briefe raus. Zwei für die Prüfungsausschüsse der Anglistik und der Politikwissenschaften und einer für das Studentensekretariat der Uni Leipzig. Und das obwohl ich den Online-Einschreibeprozess gewählt habe. Ich will gar nicht wissen wie dann der analoge Einschreibeprozess aussieht. Außerdem frustrierend: Bei der Zusammenstellung der Unterlagen für die Uni Leipzig fiel wiederholt auf, dass ich kurz vor der Ziellinie abgefangen wurde und meinen Abschluss nun unnötig noch weiter hinausschieben muss. Und das völlig unnötig. Ich bin noch immer erbost darüber, dass die Uni Rostock es nicht geschafft hat konsequent gegen mich vorzugehen. Zur Erinnerung: Dort geht man davon aus, dass ich bereits im November 2006 einen Brief erhalten haben soll, in dem man mich auf den Verlust eines Prüfungsanspruchs und die Einleitung der Exmatrikulation aufmerksam gemacht habe. Pustekuchen – ich habe so einen Brief nie bekommen. 1 Jahr und 4 Monate nach diesem angeblichen Brief nun fiel auf: Oh Mensch, der miescha studiert hier ja immer noch. Ja das hat er getan und auch noch Leistungsscheine gemacht. Obwohl das eigentich gar nicht mehr hätte sein dürfen. Nun ja. Ergebnis ist das oben beschriebene Prozedere. Aber das Widerspruchsverfahren läuft ja noch.
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