Sie hat sich in ein Kondom mit Spaghetti-Trägern gezwängt. Oben rot – zur Warnung – unten weiß, zum schnell Wegschauen. Vorneweg trägt sie einen Schleppbauch, die Leggins bis kurz unter den vorstehenden Bauchnacbel gezwängt. Zwei gewaltige Wellen schaukeln unter dem Gummizug bei jeder Bewegung. Wenn sie sich vorbeugt, schwappt ihr Busen, eingezwängt in das purpur-rote, viel zu kleine Oberteil, in die Wellenwand. Kein Spaßbad kann das Schauspiel toppen. Surfer träumen von solchen Wellenbergen.
Was vorn spannt, fehlt hinten. Der gewaltige Busenbändiger, mit Haltern dick wie Matrosenarme, kann von den Spaghettitleisten des Tops nicht überdeckt werden. Die Querträger mit dicken Verschlüssen in der Mitte drücken breit ins weiche Fleisch. Wie eine Talautobahn zwischen gealtigen Abhängen spannen sich die Halter über den breiten Rücken. Der untere Teil des Tops liegt wie eine dünne Wolkendecke vor einer Gebirgskette und vermag nicht das Elend zu verbergen. WildeFalten werfend spannt sich das geschundene Kleidungsstück bis zum massiven Steiß.
Erst knapp unter dem Beginn der Falte übernimmt die weiße Leggins wieder. Wenige Zentimeter zu spät. Die Hose weiß nicht so recht, ob sie oben kaschieren, unten länger oder in der Breite etwa großzügiger vertecken sollte. Von allem gelingt ihr nur ein bisschen. Und das reicht nicht.