Drei dicke amerikanische Mädchen in der Berliner S-Bahn. Auf Europareise und doch nur mit sich selbst beschäftigt. “Ryanair is an european airline? Right?”, fragt die eine. “Yeah, it should be. Cause it’s not flying out of L.A.!”, antwortet die andere. Mit der Antwort zufrieden wendet sich das Mädchen mit der dicken Brille und dem viel zu kleinen Oberteil dem viel wichtigeren Thema Freundschaft zu. Eine Reise nach Irland ist geplant, Berlin ist die Basis für die vielen Kurztripps in Europas Hauptstädte. Es gibt nur ein Problem: Iris. “I kinda like her.”, meint die Brillenträgerin. Was ungefähr soviel heißt wie, nun ja, sie existiert und wir sind zusammen in Europa. Weglaufen ist nicht. Außerdem ist sie nicht halb so schlimm wie Sarah. “Cause she is just nineteen!”, plumpst es ihr unter hochgezogenen Augenbrauen aus dem Mund. “And how old are you?”, fragt eine der Mitreisenden. “Well, I’m twenty. But there’s a difference between nineteen and twenty.”, zeigt sie sich ganz sicher. “And Iris, well, she talks a lot. You wanna smack her right across the face to shut her up.But I like her, kind of.” Nun, übersetzt hat das Reisemoppelchen in etwa gesagt: “Iris, die sabbelt ganz schön viel. Eigentlich will man ihr ordentlich eine Klatschen, damit sie’s Maul hält. Aber irgendwie mag ich sie.”
Rubriken
Blog-Freunde
Blogroll
Archiv