Fürth, kurz nach Mitternacht. Zwei hungrige Gestalten, die den Abend schon bei Bier aus Tittingen (s. Bild), Oberaufsess und anderen merkwürdigen Orten verbracht haben, entern die McDonalds-Filiale in der Nähe des Fürther Hauptbahnhofs. Zwei Burger sollen den Bierhunger bezwingen. Die Bestellung wird ordnungsgemäß aufgegeben und die Wartezeit am Ausgabetresen verbracht. Aber irgendwas stockt. Der nächtliche Ansturm überfordert das freundliche und engagierte Personal. Die Chefin tritt auf den Plan und checkt die Wartezeiten. Die Burgerbestellung liegt schon über dem Zeitlimit. Die Tresengäste murmeln, lachen, drücken vorpommersch vornehm ihre Überraschung darüber aus. Als kleine Entschädigung bietet die Burgerbratchefin erstmal eine Cola an. Die bescheidenen Gäste lehnen das erstmal ganz schüchtern ab. Die Chefin bittet aber weiter freundlich um die Annahme der Getränke, als kleinen Anreiz raschelt sie noch mit Pommes, die sie noch dazu tun könne. Wie kichernde Mädchen lehnen die Herren mit dem Burgerhunger erstmal ab, um dann doch abzunehmen. Und so wird die Tüte, die eigentlich nur zwei Burger enthalten sollte, bis zum Bersten befüllt, Cola daneben gestellt und zwei hysterisch lachende, hungrige Spätausflügler flitzen zum Bahnhof, besteigen den Zug und verwandeln das Abteil in ein Bord-Schnellrestaurant. Platte Sprüche, billige Witze und immer wieder Kichern und Lachen runden die Zwangsfütterung ab.
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