Ich stehe am Straßenrand und schaue einfach den Autos hinterher. Die Zigarette brennt schnell herunter, weil mir der Wind dauernd von links entgegen bläst. Ich schaue in Richtung des Winds und zucke kurz zusammen, denn ich sehe das Haus am Ende der Straße, dort wo sie den Knick um die große Kirche macht. Zwei Wagen stehen geparkt dem Eingang zugewandt. Fast gespannt warte ich, ob jemand heraustritt. In mir kribbelts und ein Seufzer geht in den Wind, dem nächsten Zug an der Kippe folgt noch einer und ich trete von einem Fuß auf den anderen, fahre mir mit der Hand durch die Haare und nehme einen letzten hastigen Zug. Niemand tritt heraus, warum auch. Ein Grinsen zuckt übers Gesicht, das Schicksal kann man eben nicht zwingen. Klopfen und jemanden herausbitten, das traue ich mich nicht. Ich lächle, werfe die Zigarette auf die Straße, trete sie mit Nachdruck aus und schaue nochmal nach links. Verrückt.
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