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	<title>miescha.de &#187; Journalismus</title>
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	<description>[ erwarte das Leben ]</description>
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		<title>Im Körpersaftexpress nach Wacken</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 17:41:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bärte, halblang, buschig an den Stellen wo sie bereits wachsen. Haare lang, manchmal filzig. Warsteiner in Dosen als Wegzehrung und dunkle T-Shirts, die von Satan, Tod und Gitarren künden. "Arschficken" ist das augenblickliche Hauptansinnen der Rucksacktouristen im RegionalExpress. Die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bärte, halblang, buschig an den Stellen wo sie bereits wachsen. Haare lang, manchmal filzig. Warsteiner in Dosen als Wegzehrung und dunkle T-Shirts, die von Satan, Tod und Gitarren künden. &#8220;Arschficken&#8221; ist das augenblickliche Hauptansinnen der Rucksacktouristen im RegionalExpress. Die Isomatten balancieren gefährlich über den Häuptern, &#8220;durchgescheuert bis auf den Rasen&#8221; sollen sie am kommenden Wochenende werden. Das eine oder andere Lippenpiercing stört den Biergenuss, erheitert die Mitreisenden aber wiederholt. Headbang-Techniken, Bandnamen, Religionsverachtung umrahmen das Hauptziel dieser Reise: &#8220;Arschficken&#8221;. Die einzige Mitreisende am Tisch will aber nicht vom ihren Ziel abweichen: &#8220;Mein Arsch bleibt Jungfrau!&#8221; Zwischen Bissen von einer dicken Schinkenstulle &#8211; Brot vom Backshop, Formvorderschinken von JA!, bekennt ein eher punkig daherkommendes Mitglied der Reisegruppe: &#8220;Knorkator ist die Band, wo ich schon immer sehen wollte.&#8221; Das &#8220;Ossis Scheiße sind&#8221; postulieren die Bubis gern halblaut in ihrem fränkischen und bayerischen Heimatidiom, wenn der Schaffner vorbeikommt und in breitem Sächsisch &#8220;de Fohrschaine&#8221; verlangt. Die Runningorder wird zur Nebensache, als die stiefeltragenden Jungs entdecken, dass ein weibliches Mitglied der offenbar großen Reisegruppe im Gang Bekanntschaft mit einem anderen Bahnfahrer schließt. &#8220;Da müssen wir hinterher!&#8221;, sagt einer am Tisch. &#8220;Ohne Stiefel?&#8221;, fragt ein anderer. Die Fußbekleidung ist egal, denn es gilt einen Nebenbuhler in die Schranken zu weisen. &#8220;Ey!&#8221;, ruft der Junge ohne Stiefel im Brunftesperanto durch den Gang. Fragende Blicke aus einigen Sitzgruppen, aber keine Reaktion aus dem Rendevouzs am Fenster. &#8220;Ey, du!&#8221;, setzt der Stiefellose nach und zwängt sich aus dem Sitz. Schlurfend geht er auf Mädchen und Reisebekanntschaft zu. &#8220;Was willst du denn?&#8221;, faucht sie rauchig zurück. Der bierselige Haremswächter bricht seinen Angriff augenblicklich ab. &#8220;Hast dich wohl verschätzt.&#8221;, höhnt ein Metalbruder vom Tisch als sich der Besiegte wieder setzt. Mehr als &#8220;ach&#8221; kommt nicht. &#8220;Halbzeit!&#8221;, jubelt der Tisch plötzlich. Wacken ist aber noch weit. Gegen halb zwölf in der Nacht wollen sie angekommen sein.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mutti löst die Sitzblockade</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 16:04:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Voll ist es, stickig und eigentlich wollen alle nur nach Hause. Dazu müssten sich nur alle so gut verteilen, dass keiner im Wege steht oder sitzt. Das funktioniert fast überall im Gedränge, nur an dieser einen Stelle nicht. Hier ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Voll ist es, stickig und eigentlich wollen alle nur nach Hause. Dazu müssten sich nur alle so gut verteilen, dass keiner im Wege steht oder sitzt. Das funktioniert fast überall im Gedränge, nur an dieser einen Stelle nicht. Hier rauscht aus kleinen weißen Ohrstöpseln Musik in einen blonden Kopf. Freundlich bitten Menschen aus dem Gedränge darum, dass Platz geschaffen würde. Man solle gefälligst weiter gehen, denn hier sei kein Platz blubbert es als Entgegnung aus dem Kopf, Verwünschungen folgen. Taschen und die den Kopf tragenden, rot lackierten Füße fläzen dort, wo eigentlich Platz für noch zwei Menschen aus dem Gedränge ist. Zweimal blubbert der blonde Kopf die Plätze um sich herum frei. Beim dritten Mal funktioniert die Masche nicht mehr. Eine Frau setzt sich einfach, Blondchen schubst mit der hellbraunen Handtasche, will sich damit mehr Platz erkämpfen, schafft sich selbst aber nur Unbequemlichkeit, denn das Ding ist aufgebläht wie  ein Ballon, dabei aber eckig und hart wie ein Sack Steine, scheint es. Fluchend wirft sie die Tasche vor ihre Füße auf den Platz gegenüber. Wenig später wird es noch voller, das Gedränge größer. Freundlich aber bestimmt bittet eine Frau, Typ Randberliner Mutti, mit bordeauxroten Haaren, weißer Sommerbluse, schwarzen Hosen und flachen Tretern um den Platz gegenüber des Blubberkopfs. Nichts als Flüche und Beschimpfungen fallen aus dem Mund der Blockiererin. Resolut drängt die Suchende auf den Platz. Deutet einen Griff in Richtung des Gepäcks der Schimpfwortkanonierin an als plötzlich die Hände des Kopfs zufassen, denn von einer &#8220;blöden Kuh&#8221; will sich Blondchen nicht die Fuß- und Taschenablage freiräumen lassen. Unbeirrt packt die ältere der nun zu Kontrahentinnen gewordenen Frauen zu, dreht der Blonden halb das Gesäß zu, schiebt Tasche und Füße Richtung Boden, dreht sich elegant am Fenster vorbei und sitzt. Bockig blubbert der blonde Kopf Wüste Flüche und mit den kurzen, dünnen Beinen wird wie bei einer Zweijährigen gestrampelt. &#8220;Pass auf du Früchtchen, ich schüttle dich gleich mal richtig durch.&#8221;, faucht die Mutti im Brustton langjähriger erzieherischer Erfahrung und löst damit die Sitzblockade im Regionalexpress. Der Widerstand ist gebrochen, Taschen und Füße bleiben unten. Billiger Triumph der Blockiererin als sie der Frau beim Ausstieg noch halblaut fürchterliche Verwünschungen nachwirft.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ostermesse in der St. Marienkirche</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Apr 2011 06:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor dem Eingang der St. Marienkirche steht ein Halbkreis von etwa 80 Menschen. Aus den kleinen Seitenstraßen klappern noch Schuhe heran, in der Kröpeliner Straße grölen Jungs ein Hansa- Fanlied. Vom Halbkreis verdeckt lodert ein Feuer mit dicken Scheiten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor dem Eingang der St. Marienkirche steht ein Halbkreis von etwa 80 Menschen. Aus den kleinen Seitenstraßen klappern noch Schuhe heran, in der Kröpeliner Straße grölen Jungs ein Hansa- Fanlied. Vom Halbkreis verdeckt lodert ein Feuer mit dicken Scheiten in einer Feuerschale. Pastor Tillmann Jeremias steht, eine fast mannshohe, weiße Kerze im Arm, mit dem Rücken zur Kirche. Alle schweigen. Über den Dächerhorizont der Altstadt kriecht langsam ein blauer Streifen hellen Lichts, als der Pastor die Menschen vor der Kirche begrüßt. Er freut sich über die vielen Besucher, die Morgendämmerung und das Einsetzen des Vogelgesangs in den Bäumen rund um die Kirche. Mit einem Bild aus der Bibel beginnt die Messe vor der Kirche. Wie die Frauen nach der Kreuzigung Jesu würden wir nun wandern, Jeremias singt einen Vers, den die Besucher mitsingen sollen. Darauf lässt er die Kerze in seinem Arm mit einem Stück Holz entzünden.</p>
<p>Den Besuchern voran geht der Pastor in die Marienkirche. Darin fällt nur ein schwaches, blaues Licht durch die hohen Kirchenfenster. Die Wände sind schwarz, werden nur schwach vom Kerzenschein erhellt. In der Mitte des Querschiffs geht Pastor Jeremias nach links, in Richtung der Winterkirche. Dort stellt er die brennende Kerze rechts an den Altar, hinter ihm werden die Plätze knapp. Alle Stühle sind besetzt, die Bänke mit dem Rücken zur Seitenwand auch. 3 Gemeindemitglieder lesen nacheinander aus der Bibel: Schöpfung, Noah, Auszug aus Ägypten. &#8220;Bleibet hier und wachet mit mir, wachet und betet!&#8221;, singt der Pastor zwischen den Lesungen. Der Chor der Gemeindemitglieder fällt links in dunklem Männerbass ein, rechts sitzen mehr Frauen und singen in Sopran und Alt. </p>
<p>Die brennende Kerze voran, geht der Pastor danach weiter durch die Kirche, die Besucher greifen kleine Kerzen und nehmen sie zur nächsten Station mit. In einer kleinen Seitenkappelle wartet der Pastor schon und gibt das Licht seiner Kerze weiter. Kinder entzünden ihre Kerzen zuerst, geben das Licht weiter und kurz darauf in den Händen aller die kleinen Kerzen. Im Wechselgesang mit einem Kollegen erzählen die Geistlichen vom Wunder der Auferstehung und fordern zum Gebet auf. Die Kirche wird heller, Kerzen- und Morgenlicht fallen in die Gesichter. Alle folgen der großen Kerze schließlich zur Tauffünte.</p>
<p>Hier bittet Pastor Jeremias drei junge Leute aus dem Kreis der Besucher nach vorn. Die zwei Männer und eine Frau stammen aus dem Iran. Sie werden gleich zu Konvertiten, treten vom Islam, den sie, nach den Worten Jeremias&#8217;, nur als Zerrbild von Religion erlebt hätten, zum Christentum über. Einzeln treten sie vor, der Pastor benetzt sie mit Wasser und heißt sie in der christlichen Gemeinschaft willkommen. Das Glaubensbekenntnis sprechen alle Besucher gemeinsam im Chor. Nachdem sie Taufurkunden bekommen haben, wandert die Gemeinde -wieder hinter der Kerze durch die nun schon helle Kirche. Vorbei an der astronomischen Uhr hinter dem Altarraum wieder in das Querschiff und dann in den Altarraum. Dort stehen Bänke und Stühle auf denen sich die Besucher niederlassen. Voller Freude stimmt der Pastor den Gesang an und die Kirche scheint fast zu erzittern als die Orgel einsetzt. Zum ersten Mal seit Gründonnerstag darf sie wieder gespielt werden. Orgel, Pastor und Besucherchor singen gemeinsam, lange hallt das Echo nach, das Vaterunser schließt die Ostermesse.</p>
<p>Pastor Jeremias bemerkt, dass es das erste Mal in seiner Zeit hier in Rostock sei, dass am Schluss der Ostermesse die Sonne in das Kirchenschiff scheine. Kräftig orange leuchtet sie durch die Fenster als die Besucher die St. Marienkirche verlassen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mangel an Fachkraft</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 06:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Fachkräftemangel schüttele dieses Land, sagt die Bundesregierung. Die Bundesregierung sagt den ihr nachgeordneten Behörden aber anscheinend nicht, dass man deutsche Fachkräfte, die hochqualifiziert nach längerem Auslandsaufenthalt zurückkehren, nicht mit dem Verweis, dass alle "Ausländer" in die gesetzliche Krankenkasse wollten, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fachkräftemangel schüttele dieses Land, sagt die Bundesregierung. Die Bundesregierung sagt den ihr nachgeordneten Behörden aber anscheinend nicht, dass man deutsche Fachkräfte, die hochqualifiziert nach längerem Auslandsaufenthalt zurückkehren, nicht mit dem Verweis, dass alle &#8220;Ausländer&#8221; in die gesetzliche Krankenkasse wollten, begrüßt, nur weil sie einen &#8220;englischen Singsang&#8221; von ihrem mehrjährigen &#8220;Qualifizierungsausflug&#8221; mitbringen.</p>
<p>Das erinnert mich an den Fall eines Akademikers, der seine Hartz IV-Leistungen regelmäßig gekürzt bekam, wenn er Antwortpost an die Arge schickte. Beim dritten Mal setzte er sich dann über die eiserne Regel &#8220;Sehen Sie von telefonischer Kontaktaufnahme ab&#8221; hinweg und fand heraus, dass der Postlauf in der Arge dafür sorgte, dass Schreiben an ihn verspätet zugestellt und die Antworten darauf durch ebenjenen Postlauf innerhalb der Behörde auch den wechselnden Sachbearbeitern zu spät zur Fristwahrung zur Kenntnis gelangten.</p>
<p>Bitteres Lachen verursacht bis heute auch immer der Fall eines Historikers, der sich für den Übergang vom Studium ins Arbeitsleben vorschrifsgemäß beim Arbeitsamt meldete, zur Arge weitergereicht wurde und dort seine Qualifikation angeben sollte. Archäologe gab der Mann zu Protokoll. Bei der Durchsicht der von Sachbearbeiterinnenhand gefertigten Unterlagen fand sich unter Berufsbezeichnung dann &#8220;Archiologe&#8221;. Eine Berichtigung lehnte die Dame hinter dem Schreibtisch mit dem Verweis darauf ab, dass &#8220;das System&#8221; eine nachträgliche Änderung nicht zuließe.</p>
<p>Aus der Haut fuhr jüngst ein Bekannter, als sein &#8220;Kundenbetreuer&#8221; ihn aufforderte, eine Beschäftigung auf 400,- Euro Basis anzunehmen. Auspacken im Netto-Markt sei ein gutes Angebot, schob er hinterher und meinte es wohl auch gar nicht höhnisch. Für den Kunden mit Doktorgrad, auf der Suche nach adäquater Beschäftigung war das aber nicht mehr nachvollziehbar. Zumal der Betreuer sein Angebot &#8220;4 Bewerbungen pro Monat auf Stellen, die wir Ihnen anbieten&#8221; ins Absurde geführt hatte, denn alle Stellen, die als Angebot kamen, hatte Dr. Kunde bereits mit seinen Bewerbungen bedacht.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.miescha.de/?flattrss_redirect&amp;id=1107&amp;md5=15f66e60ae9e8c1ab0f25d6a61f7fb25" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.miescha.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Mensch als Sache</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 12:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Pressearbeit der Bundespolizei:

"In einer Wohnung wurde zudem ein ausweisloser Serbe festgestellt, der sich entgegen einer Abschiebungsverfügung unerlaubt im Bundesgebiet aufhielt. Er wurde der Kriminalpolizei in Güstrow zur weiteren Bearbeitung übergeben."

Ein Fall für amnesty international oder für eine Nachhilfestunde?

Aber ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Pressearbeit der Bundespolizei:</p>
<p><span style="font-size: large;">&#8220;In einer Wohnung wurde zudem ein ausweisloser Serbe festgestellt, der sich entgegen einer Abschiebungsverfügung unerlaubt im Bundesgebiet aufhielt. Er wurde der Kriminalpolizei in Güstrow zur weiteren Bearbeitung übergeben.&#8221;</p>
<p>Ein Fall für amnesty international oder für eine Nachhilfestunde?</p>
<p>Aber ein Ziel der EU-Förderpolitik ist auch die &#8220;Verbesserung des Humankapitals&#8221;, habe ich gestern gelernt. Das hat System.</p>
<p></span></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.miescha.de/?flattrss_redirect&amp;id=1103&amp;md5=9965845457bf16fe9479fe59e4c0ef86" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.miescha.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Glockenflug von Damgarten</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 19:37:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Glocke 1 der St. Bartholomäus Kirche in Damgarten wird repariert. Vor der Reparatur steht aber die Abfahrt. Aus dem Glockenturm ins Kirchenschiff gings schon im Dezember, aus der Kirche auf den LKW heute. Eine Kurzreise in Bildern.



&#160;

25.000 Euro kostet ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glocke 1 der St. Bartholomäus Kirche in Damgarten wird repariert. Vor der Reparatur steht aber die Abfahrt. Aus dem Glockenturm ins Kirchenschiff gings schon im Dezember, aus der Kirche auf den LKW heute. Eine Kurzreise in Bildern.</p>

<a href='http://blog.miescha.de/index.php/2011/03/22/der-glockenflug-von-damgarten/attachment/22032011256/' title='St. Bartholomäus'><img width="150" height="150" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2011/03/22032011256-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="St. Bartholomäus in Damgarten. Pastor Miether (r.) und Elektromeister Niemann (li) beraten kurz vor dem Transport." title="St. Bartholomäus" /></a>
<a href='http://blog.miescha.de/index.php/2011/03/22/der-glockenflug-von-damgarten/02-die-glocke-mit-schaden/' title='02 Die Glocke mit Schäden'><img width="150" height="150" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2011/03/02-Die-Glocke-mit-Schäden-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Glocke ist 554 Jahre alt, wiegt 1,4 Tonnen und hat schwere Schäden an ihrem Dach. Ihr fehlt die Krone und die provisorische Aufhängung hat sie verstimmt. 8 Löcher klaffen im Glockendach." title="02 Die Glocke mit Schäden" /></a>
<a href='http://blog.miescha.de/index.php/2011/03/22/der-glockenflug-von-damgarten/attachment/22032011269/' title='22032011269'><img width="150" height="150" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2011/03/22032011269-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Meister Niemann (vorn) und Wolfgang Zoch machen den ersten Schubversuch." title="22032011269" /></a>
<a href='http://blog.miescha.de/index.php/2011/03/22/der-glockenflug-von-damgarten/attachment/22032011276/' title='22032011276'><img width="150" height="150" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2011/03/22032011276-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Dahin soll das Trumm: Zum Portal, wo schon ein LKW wartet, um die Glocke vom Kirchhügel an die Straße zu fahren." title="22032011276" /></a>
<a href='http://blog.miescha.de/index.php/2011/03/22/der-glockenflug-von-damgarten/attachment/22032011283/' title='22032011283'><img width="150" height="150" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2011/03/22032011283-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Pastor Miether (li), Herr Zoch und Marcel Rehag schieben, Meister Niemann zieht. An den Schwellen rumpelt es ordentlich." title="22032011283" /></a>
<a href='http://blog.miescha.de/index.php/2011/03/22/der-glockenflug-von-damgarten/attachment/22032011286/' title='22032011286'><img width="150" height="150" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2011/03/22032011286-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="An der Schwelle des Portals knallt es kurz, als der Rollwagen aufliegt und stehen bleibt. Genau in Reichweite des Krans." title="22032011286" /></a>
<a href='http://blog.miescha.de/index.php/2011/03/22/der-glockenflug-von-damgarten/attachment/22032011290/' title='22032011290'><img width="150" height="150" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2011/03/22032011290-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Marcel Rehag hebt die Glocke sanft aus dem Portal, Herr Zoch steuert und schleißlich landet die Glocke auf dem LKW." title="22032011290" /></a>
<a href='http://blog.miescha.de/index.php/2011/03/22/der-glockenflug-von-damgarten/attachment/22032011304/' title='22032011304'><img width="150" height="150" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2011/03/22032011304-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Pastor Miether ist ein bisschen erleichtert, dass bis hierhin alles gut geklappt hat. Meister Niemann verzurrt die Glocke für die kurze Fahrt zur Straße, wo schon der Spediteur wartet." title="22032011304" /></a>
<a href='http://blog.miescha.de/index.php/2011/03/22/der-glockenflug-von-damgarten/attachment/22032011309/' title='22032011309'><img width="150" height="150" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2011/03/22032011309-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Marcel Rehag fährt in Richtung Straße, Meister Niemann wacht darüber. Er hat den Transport organisiert, treibt die Glockenreparatur voran. Den LKW hat der Baubetrieb Rehag zur Verfügung gestellt." title="22032011309" /></a>
<a href='http://blog.miescha.de/index.php/2011/03/22/der-glockenflug-von-damgarten/attachment/22032011310/' title='22032011310'><img width="150" height="150" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2011/03/22032011310-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Fürs Umladen steht der LKW quer, die Straße ist dicht. Das Umladen dauert knapp 10 Minuten." title="22032011310" /></a>
<a href='http://blog.miescha.de/index.php/2011/03/22/der-glockenflug-von-damgarten/attachment/22032011311/' title='22032011311'><img width="150" height="150" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2011/03/22032011311-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Glocke schwebt wieder am Haken und wird auf die Ladefläche gesenkt." title="22032011311" /></a>
<a href='http://blog.miescha.de/index.php/2011/03/22/der-glockenflug-von-damgarten/attachment/22032011316/' title='22032011316'><img width="150" height="150" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2011/03/22032011316-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Die Reise zur Glockenwerkstatt nach Nördlingen beginnt mit einem Ruck als der Spediteur die Glocke auf seinen LKW zieht." title="22032011316" /></a>
<a href='http://blog.miescha.de/index.php/2011/03/22/der-glockenflug-von-damgarten/attachment/22032011317/' title='22032011317'><img width="150" height="150" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2011/03/22032011317-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Pastor Miether erklärt ein paar Schaulustigen noch, was passiert, während Meister Niemann der Glocke hinterherwinkt." title="22032011317" /></a>

<p>&nbsp;</p>
<p>25.000 Euro kostet die Reparatur der Glocke, etwas mehr als die Hälfte der Summe hat die Gemeinde schon aus Spenden zusammen. Sie bittet aber noch um weitere Unterstützung.</p>
<p><img src="file:///C:/Dokumente%20und%20Einstellungen/Administrator/Eigene%20Dateien/Eigene%20Bilder/2011-03/22032011256.jpg" alt="" /></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.miescha.de/?flattrss_redirect&amp;id=1076&amp;md5=7c05ed5de44a1f7c91957c3886732495" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.miescha.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Feuchter Traum zum Frauentag</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 22:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Radio NRJ-Mitarbeitern fiel in Frankfurt am Main zum Weltfrauentag etwas ganz besonders ein: Gang-Duschen. Eine Frau gewinnt ein gemeinsames Duschen mit 22 "leckeren" Eishockeyspielern von den Löwen Frankfurt.

Zum Weltfrauentag sehnt sich eine Frau natürlich nach nichts mehr als 22 ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Radio NRJ-Mitarbeitern fiel in Frankfurt am Main zum Weltfrauentag etwas ganz besonders ein: <a href="http://www.radioszene.de/?p=21586" target="_blank">Gang-Duschen.</a> Eine Frau gewinnt ein gemeinsames Duschen mit 22 &#8220;leckeren&#8221; Eishockeyspielern von den <a href="http://www.loewen-frankfurt.de/" target="_blank">Löwen Frankfurt</a>.</p>
<p>Zum Weltfrauentag sehnt sich eine Frau natürlich nach nichts mehr als 22 verschwitzten, adrenalingeladenen Männern, die sich nach dem Genuss einiger Biere die stinkenden Achseln und den Schniedel spülen. Der Erfinder der Aktion muss seine Vorhaut arg strapaziert haben, als er sich für die Pressemitteilung noch diesen Abschnitt aus den Hoden drückte:</p>
<p>“Was passiert, wenn eine Frau mit 22 sexy Sportlern nackt unter der Dusche steht? Bleibt es beim einseifen und abtrocknen? Und wer ist diese Frau, die sich das traut?”</p>
<p>Sabrina, 21, aus Frankfurt. Ein blondes Mädchen. Der Ideengeber für die Aktion muss sich in seiner dunklen Kammer wundgerubbelt haben. Das verwackelte Handyvideo in Amateurporno-Optik gibt&#8217;s auf der <del>NRJ Rhein-Main Facebook Seite</del> auf der NRJ-Seite zu sehen.</p>
<p>Nachtrag 23.03.2011, 10:45: Das Video musste nach Angaben von Radioszene.de auf You Tube und Facebook gelöscht werden.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.miescha.de/?flattrss_redirect&amp;id=1074&amp;md5=a02ae56269723598aa1fc03213d96d5a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.miescha.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Warnung vor dem Mobilitätsmittelalter</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 13:39:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Morlok]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Züge]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir platzt der Hals, wenn Bürger in ihrer Mobilität eingeschränkt werden. Sprit wird immer teurer und Bus und Bahn sind eigentlich eine kostengünstige Alternative zum Auto. Aber nur solange wie Politiker es wollen.

Hä?

Machen wir einen Ausflug nach Sachsen. Das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir platzt der Hals, wenn Bürger in ihrer Mobilität eingeschränkt werden. Sprit wird immer teurer und Bus und Bahn sind eigentlich eine kostengünstige Alternative zum Auto. Aber nur solange wie Politiker es wollen.</p>
<p>Hä?</p>
<p>Machen wir einen Ausflug nach Sachsen. Das Land hat ein <a href="http://www.smwa.sachsen.de/de/Verkehr/Oeffentlicher_Personennahverkehr/Schienenpersonennahverkehr_SPNV_in_Sachsen/145039.html" target="_blank">vergleichsweise</a> <a href="http://www.dbnetze.com/site/dbnetze/de/infrastrukturentwicklung/bundeslaender/sachsen.html" target="_blank">dichtes Schienennetz</a> mit einem im regelmäßigen Takt verkehrenden Regionalverkehr. Aber nicht mehr lange, denn der <a href="http://www.smwa.sachsen.de/de/Service/Der_Saechsische_Staatsminister_fuer_Wirtschaft_Arbeit_und_Verkehr/102980.html" target="_blank">Verkehrsminister</a> heißt Sven Morlok und ist gelernter Betriebswirtschaftler. Dem BWLer-Verkehrsminister Morlok fiel mit Verweis auf die <a href="http://www.bild.de/BILD/regional/dresden/dpa/2010/06/21/morlok-verteidigt-kuerzungen-bei-nahverkehr.html" target="_blank">&#8220;Krise&#8221;</a> nichts besseres ein, als Geld für Regionalzüge zu kürzen &#8211; drastisch zu kürzen. In diesem und dem kommenden Jahr: Erst 24 dann 35 Millionen Euro. Und jetzt wirds verrückt: Obwohl der Bund mehr Geld für die Finanzierung des Regionalverkehrs nach Sachsen überweist und das sächsische <a href="http://www.l-iz.de/Politik/Sachsen/2010/11/November-Steuerschaetzung-Sachsen-2010.html" target="_blank">Steueraufkommen wachsen</a> soll, also mehr Geld in der Kasse ist.</p>
<p>Regionalzüge werden vom Bund bezuschusst, die Länder sollen das Geld eigentlich direkt in die Finanzierung der Regionalverkehre stecken. Der sächsische Verkehrsminister macht das jetzt nicht mehr &#8211; mit <a href="http://www.l-iz.de/Wirtschaft/Mobilit%C3%A4t/2010/12/Nahverkehrs-Kuerzungen-in-Sachsen.html" target="_blank">Unterstützung</a> der CDU und FDP-Abgeordneten im sächsischen Landtag. Das führt im Vogtland zum Beispiel zu deutlichen Einschränkungen des Bahnverkehrs. Eigentlich ist die Region ein Paradebeispiel dafür, wie Regionalverkehr attraktiv und wirtschaftlicher betrieben werden kann. Dort ist das <a href="http://www.egronet.de/" target="_blank">Egronet</a> etabliert worden, in dem Züge zwischen dem sächsischen Vogtland, Thüringen Bayern und Tschechien verkehren. Ganz im Sinne der immer noch <a href="http://www.smwa.sachsen.de/de/Verkehr/Oeffentlicher_Personennahverkehr_in_Sachsen/145013.html" target="_blank">öffentlich</a> verlautbarten sächsischen Verkehrspolitik: &#8220;Der Freistaat Sachsen setzt sich für einen leistungsfähigen <abbr title="Öffentlicher Personennahverkehr" lang="de">ÖPNV</abbr> auf Schiene und Straße ein. Es ist erklärtes Ziel der Verkehrspolitik, die Marktanteile des <abbr title="Öffentlicher Personennahverkehr" lang="de">ÖPNV</abbr> am Gesamtverkehr zu erhalten und auszubauen.&#8221;, heißt es auf den Seiten des sächsischen Verkehrsministeriums. Absurd! Wie das mit weniger Verkehr funktionieren soll, hat Morlok bislang nicht erklärt, obwohl er als Betriebswirtschaftler doch sicherlich ein Modell entwickeln könnte, wie mit weniger Geld mehr Leistung erzielt werden könnte. Das wäre eine klassische Produktivitätssteigerung. Morlok behauptet, die Zweckverbände, die die Regionalzüge bestellen, hätten noch <a href="http://www.mdr.de/sachsen/8004232.html" target="_blank">Reserven</a>. Untersetzt hat er das nach meinem Kenntnisstand nicht. Aber vielleicht drückt hier doch die vierjährige Tätigkeit bei der Treuhandanstalt Dresden durch. Die Treuhandanstalt hat ja auch mehr <a href="http://doku.iab.de/mittab/1992/1992_4_MittAB_Kuehl_Schaefer_Wahse.pdf" target="_blank"></a><a href="http://www.hdg.de/lemo/html/WegeInDieGegenwart/FolgenDerDeutschenEinheit/treuhandanstalt.html" target="_blank">abgewickelt</a> <a href="http://doku.iab.de/mittab/1992/1992_4_MittAB_Kuehl_Schaefer_Wahse.pdf" target="_blank">als Produktivität gesteigert</a>.</p>
<p>Die Einschränkungen im Vogtland werden nun ein bisschen hilflos als <a href="http://vogtlandbahn.de/de/ueber_uns/medien/pressemitteilungen/fahrplan%C3%A4nderungen-bei-der-vogtlandbahn-ab-dem-28._gkk5if0s.html" target="_blank">&#8220;Anpassungen&#8221;</a> verkauft. &#8220;Anpassungen&#8221; zum Nachteil der Einwohner und Besucher der Region. In Leipzig &#8211; Sachsens größter Stadt &#8211; wird sogar eine <a href="http://www.leipzig-fernsehen.de/default.aspx?showNews=931165&amp;ID=5846" target="_blank">S-Bahnlinie eingestellt</a>. Die Abbestellungen führen auch dazu, dass Sachsens Grenzen für Bahnreisende spürbar werden, denn landesgrenzüberschreitende Bahnverbindungen zwischen Sachsen und Thüringen fallen auch weg. Dagegen <a href="http://www.thueringen.de/de/tmblv/presse/pm/53906/uindex.html" target="_blank">protestiert</a> der benachbarte thüringische Verkehrsminister Carius.</p>
<p>Sven Morlok betreibt eine unverantwortliche Verkehrspolitik in Sachsen, denn er schränkt die Mobilität der Einwohner in Sachsen ein, behindert den Tourismus und verhindert eine zukunftsorientierte Gestaltung des Verkehrs. Die Spritpreise werden auch weiterhin steigen. Benzin und Diesel werden nie wieder billiger. Wenn die sächsische Wirtschaft, die auf Mobilität von Gütern und Personen angewiesen ist, wie von Morlok gewünscht <a href="http://www.dnn-online.de/nachrichten/sachsen/sachsens-wirtschaftsminister-morlok-verteidigt-kuerzungen-im-oeffentlichen-nahverkehr/r-sachsen-a-16807.html" target="_blank">florieren</a> soll, dann muss Politik Mobilität ermöglichen und nicht unterbinden.</p>
<p>Und warum rege ich mich in Rostock über Verkehrspolitik in Sachsen auf?</p>
<p>Weil das Beispiel Sachsen die beste Warnung davor ist, auch nur daran zu denken, den Regionalverkehr in Mecklenburg-Vorpommern einzuschränken. Wir brauchen eher noch mehr und bessere Bahn- und Busangebote, um hierzulande kostengünstig für jeden Einzelnen und klimafreundlich für Alle unterwegs sein zu können.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.miescha.de/?flattrss_redirect&amp;id=1069&amp;md5=207f0e192102ac1e9243f0bb0426ad02" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.miescha.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Frühlingsspaziergang vorpommersch</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 18:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Kraniche stehen auf einem Feld, in Sassen brennen Mülltüten auf einem der vorpommerschen Frühlingsfeuer. In Loitz torkelt ein Mann mittleren Alters hinter der Sparkasse entlang. Eigentlich hatten wir bei "Anni's Eis" sonntägliche Erfrischung an diesem frühen Frühlingstag schmecken wollen. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kraniche stehen auf einem Feld, in Sassen brennen Mülltüten auf einem der vorpommerschen Frühlingsfeuer. In Loitz torkelt ein Mann mittleren Alters hinter der Sparkasse entlang. Eigentlich hatten wir bei &#8220;Anni&#8217;s Eis&#8221; sonntägliche Erfrischung an diesem frühen Frühlingstag schmecken wollen. Jetzt fallen auch die vier jungen Männer wieder auf, die mit Wegbieren in der Hand und szenetypischer Kleidung als nationale Ortsstreife an uns vorbeipatrouillierte. Vor dem Kauf mehrerer Tüten Softeis begrüßt uns dann auch noch der Frakturschriftzug &#8220;Pommern &#8211; Land am Meer&#8221; von einem großen Busen, der sich in der Mitte zwischen blondiertem Haar und Lippenpiercing und zu enger schwarze Hose über Springerstiefeln wölbt. Das köstlich Eis an diesem Frühlingstag genießen wir ein paar Minuten später auf dem Parkplatz vor der Sparkasse, ein junges Paar setzt sich auf die Flechtdraht-Sitze unter einem kleinen Nadelbaum und beginnt fingerzeigend zu lästern als wir uns wieder ins Auto setzen.</p>
<p>Wir fahren in Richtung des Kirchturms durch die enge Hauptstraße, begleitet von leeren Fensterhöhlen und Schaufenstern, gerahmt von grauem Putz. &#8220;Kirche offen&#8221; verspricht ein roter Schriftzug auf weißem Grund am Zaun des Kirchhofs. Das Schloss der Tür zur weißen Marienkirche bricht das Versprechen. Eine eng bedruckte Tafel erzählt deutsch, englisch, schwedisch und polnisch die Geschichte und bleibt nicht in Erinnerung. Das Schiff der Kirche ist ungewöhnlich lang, in den Schatten der Kirche drängen sich hübsche, zweigeschossige Häuser.</p>
<p>Durch den Rest des Steintors schauen wir vor die Stadt, ein Star knattert jenseits des alten Stadtgrabens die kleine Steigung zur Hauptstraße hoch. Vorbei am Geländer drücken wir uns über die gesperrte alte Brücke vor die Altstadt. Wir folgen dem mottrigen Weg entlang des Grabens, links die Rückseiten der Stadthäuser mit kleinen Gärten, Schuppen und wachsamen Hunden. Rechts eine Ansammlung von Zäunen und mit schwarzer Dachpappe gedeckten, aus Altholz und Fensterrahmen zusammengenagelter Hühner- und Hundeställe. Ein kleines, handgemaltes Schild weist auf &#8220;Pachtland&#8221; hin. Reste der winterlichen Peene haben das Pachtland in einen grün-grauen Pachtsumpf verwandelt. Eingeklemmt zwischen zwei Trampelpfaden und Zäunen harrt das kleine Stück eines neuen Pächters.</p>
<p>Rechts schimmert durch eine Baumreihe die Peene. Braungrüngrau liegt sie zwischen Erlen, beschienen von einer faheln Sonne hinter hohen Wolken. Der Weg am Graben biegt nach links, der Graben endet in einem grauen Rohr über das ein weicher, schwarzer Weg zu einer großen Baustelle führt. Über den Fluss führen zwei metallene Treppenstiegen, die in einiger Höhe in einen Stahlträgerkäfig münden. Der Brückenboden ist aus hölzernen Bohlen gezimmert, die Brücke schwingt in unserem Gleichschritt als wir über die Peene gehen. Im Spiel des Lichts scheint das Wasser in Richtung Demmin davon zufließen, Schilfhalme, eine Flasche und graue Bläschen schwimmen dem Anschein entgegen, hinzu dem großen roten Speicher auf der anderen Seite in Richtung Anklam.</p>
<p>Die Baugruben am städtischen und jenseitigen Ufer wecken das Interesse der mitgereisten Historiker. Wie alt mögen die Bohlen sein, die dort schlammverkrustet neben der mit stählernen, rostig-stumpfen Spundwänden gesicherten Baugrube liegen? Die fest vermörtelten, rot leuchtenden Backsteine im Baufeld Stadtufer aus dem Fundament der alten Drehbrücke, die hier einst stand werden eingehend untersucht. An der Bauabsperrung stehen derweil drei ältere Herren. Einer groß, mit schiefen Zähnen, rot-violettem Gesicht und blauem Handwerkerdrillich, einer klein, grau im Gesicht mit blauer Schiffermütze, einer gedrungen, feiste Backen, viereckige Brille und Halbglatze ins Gespräch vertieft. Sie müssen sehr alt sein, denn sie sprechen von der Arbeit als Steinhauer, die sie hier am Brückenfundament verrichtet haben wollen.</p>
<p>Am städtischen Peene-Ufer ist die alte Kaikante neu gebaut worden. Schlichte Nachwende-Betonästhetik am Wasserrand und dem Pflaster des Weges. Parallel zum Ufer, dann einer neunzig Grad Linkskurve folgend, wird der Verkehr von der neuen Straßenbrücke abfließen. Am großen alten Speicher vorbei fließt die Peene, die Kaikante nur noch touristisch, Getreide wird hier schon lange nicht mehr verladen. Die Peene wälzt sich bald nach rechts, alte Bootshäuser folgen ihrem Lauf. Wir sehen den alten, herausgeputzen Bahnhof der Stadt. Preußischer Standardbahnhof vom Beginn des 20. Jahrhunderts, links der alte Güterschuppen, in der Mitte das Hauptgebäude, rechts das Café. Davor die Treppe hinab zur städtischen Marina. Kein Gleis führt mehr hierher, dafür Radwanderkarten und die Tür zu Kaffee und Kuchen ist auch jetzt schon in der Vorsaison geöffnet.</p>
<p>Die Gleise führten einst auch zur Stärkefabrik, die schloss 1999. Gras sprießt aus Betonflächen, Lagerhallen verfallen beim Zuschauen. Dem alten Bahndamm folgen wir wieder in die Stadt und suchen ein ganz besonderes Haus, vorbei an einer bunten Graffitti-Diskussion über Rechtsextremismus, den Widerstand dagegen und die politischen Lager der Stadt. In der Heilgeiststraße finden wir das Haus. Aufgeschichtet aus Feldsteinen, die Eingangstür alt-rot und wohl noch aus dem Barock. Die Geschosse sind höher als bei den anderen Ackerbürger-Häusern der Stadt. Es hat sich anscheinend schon jemand an einer Sanierung versucht, die Fenster sind noch jung, ein Blick ins Innere des Hauses zeigt Arbeitsspuren, die an alten Kachelöfen vorbeiführen. Schafe blöken ein paar Meter weiter. Mitten in der Stadt stehen 4 graue und ein schwarzes Schaf auf einem Stück Brachland. Der Schafsbesitzer rollt in einem blauen Twingo auf den sandigen Stellplatz neben der kleinen Brachlandkoppel. Der kleine Schafbock nimmt Anlauf, der Schäfer hebt seinen Fuß, wendet die Schuhsohle dem heranspringenden Nock entgegen und lässt ihn gegen die Sohle prallen. Der Schäfer lacht, der Bock nimmer wieder Anlauf.</p>
<p>In der Breiten Straße, nur wenig weiter, eine ganze Häuserzeile leer, zwei Häuser fehlen schon, eine Lücke ist zum Parkplatz geworden. Ein Kaufhaus, ein Lebensmittelgeschäft und ein Schuhhändler waren hier einmal. Der Historiker weist darauf hin, dass hier ein Haus auf ein älteres gebaut wurde. Das Balken-X des älteren Hauses steht mitten in der Hauswand, rundherum weitere schwarze Balken bis zum meterweit höher liegenden Dach. Eine blassblaue Tür führt über dem Erdgeschoss direkt in die Luft der Parkplatzlücke. Die Fenster auf den Rückseiten der Häuser stehen offen, das Fachwerk hat Löcher und Spatzen fliegen aus und ein.</p>
<p>Gegenüber steht ein graues, unscheinbares, zweigeschossiges Haus zum Verkauf. Vier Familien könnten darin Platz finden, es macht noch einen ordentlichen Eindruck. 5000,- Euro soll es kosten, das steht im Aushangkasten vor dem Rathaus. Dieses Rathaus ist eines der wenigen Schmuckstücke im Ort, am gepflegten Marktplatz steht es in weichem orange-weiß als ehrwürdig-fröhlicher Farbklecks in der sonst so grauen Stadt. Auf dem Rückweg durch Sassen kündet eine schwarze, steil aufsteigende Rauchsäule davon, dass noch Müllsäcke im Feuer liegen. Die Kraniche stehen nicht mehr auf dem Feld.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.miescha.de/?flattrss_redirect&amp;id=1060&amp;md5=63e0d93513dc740d74f51c8aaacc8905" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.miescha.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Standpunkt zum Standort: Kultursenatorin legt sich fest</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 16:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die  Rostocker Kultursenatorin Liane Melzer (SPD) war am vergangenen Freitag Teil der Rostocker Delegation nach Gütersloh. Gestern lud sie zu einem kleinen Pressegespräch und wirkte dabei regelrecht aufgekratzt und motiviert bis in die Haarspitzen. Vom Besuch in Gütersloh ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die  Rostocker Kultursenatorin Liane Melzer (SPD) war am vergangenen Freitag Teil der Rostocker Delegation nach Gütersloh. Gestern lud sie zu einem kleinen Pressegespräch und wirkte dabei regelrecht aufgekratzt und motiviert bis in die Haarspitzen. Vom Besuch in Gütersloh brachte sie das mit, was die Kulturszene längst von ihr erwartet hat: Einen klaren Standpunkt zum Theaterneubau. Ich veröffentliche hier die Inhalte des Gesprächs als ausführliche Zusammenfassung.</p>
<p><strong>Neues Theater an der Fischerbastion</strong></p>
<p>Melzer fordert ein rasches Handeln für einen Theaterneubau. Sie favorisiert dabei den  Standort an der <a title="Theaterdonner" href="http://blog.miescha.de/index.php/2011/03/07/theaterdonner/">Fischerbastion</a> zwischen Stadtzentrum und Stadthafen. Die  Fischerbastion sei der am besten geeignete Standort für einen schnellen  Theaterneubau. Melzer gibt damit einem anderen Standort den  Vorzug als Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos). Er favorisiert  den <a title="Theaterdonner" href="http://blog.miescha.de/index.php/2011/03/07/theaterdonner/">Christinenhafen</a>. Nach Ansicht der Senatorin sei die Fischerbastion  aber der Bauplatz, an dem ein Neubau rascher realisiert werden könne.  Die notwendigen Beschlüsse für einen Bau an dieser Stelle seien bereits  durch die Bürgerschaft gefasst worden, sie sollten dafür noch einmal  bekräftigt werden. Die Fischerbastion liege zudem im Stadtzentrum, nahe am  Wasser und sei mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar.  Beim Christinenhafen seien noch zu viele Fragen ungeklärt, etwa der  Baugrund unmittelbar am Wasser, die Verlegung der L22 in einen Tunnel  oder ein Brückenbau nach Gehlsdorf. Dafür hat der Oberbürgermeister  bereits Voruntersuchungen veranlasst.</p>
<p><strong>Übergangszeit für Großes Haus</strong></p>
<p>Im kürzlich geschlossenen Großen  Haus des Volkstheaters sollten die Brandschutzmängel, die zu seiner  Schließung führten, jedoch für eine Übergangszeit beseitigt werden. Es  müsse aber klar sein, dass das Große Haus nur noch für eine  Übergangszeit bis zur Eröffnung des Neubaus genutzt werde. Bürgerschaft  und Verwaltung sollten gemeinsam alle Kraft auf einen Theaterneubau  verwenden und sich nicht über Standortfragen verzetteln. Sie wünsche  sich eine Eröffnung vor 2018, das könne aber nur mit einer gemeinsamen  Kraftanstrenung gelingen. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe aller  beteiligten Ämter und der Bürgerschaft könnte das Projekt entscheidend  voranbringen, ähnlich sei man auch in Gütersloh verfahren.</p>
<p><strong>Gütersloher Modell als Vorbild</strong></p>
<p>Melzer  bezeichnete das dort neu gebaute Theater als gutes Beispiel für einen  raschen Theaterneubau. Der Oberbürgermeister und die Senatorin hatten am  Freitag gemeinsam mit dem Förderverein des Volkstheaters das dort neu  gebaute Haus besucht. In Gütersloh habe man 14 Jahre um ein neues  Theater gerungen, in Rostock seien es schon 20, so Melzer. Sie finde,  dass genug geredet worden sei und will, das jetzt endlich gehandelt  wird. In Gütersloh sei 2008 die Ratsentscheidung für den Neubau gefallen  und schon 2010 das neue Haus eröffnet worden. Ferner seien die  Baukosten geringer ausgefallen als ursprünglich angenommen. Dort seien  auch die Bürger in das Vorhaben aktiv mit eingebunden worden, was in  Rostock ebenso geschehen müsse. Rostock könne sich daran ein Beispiel  nehmen. In Gütersloh habe es auch eine große Spendenbereitschaft  gegeben. So seien 1 Million Euro aus Bürgerspenden zusammengekommen, die  der Theaterförderverin gesammelt habe. Bertelsmann und Miele hätten jeweils 2,5 Millionen Euro als Unternehmensspende geleistet.</p>
<p><strong>Bürgerspenden für Theaterbau nötig</strong></p>
<p>Melzer will sich auch mit einer  Spende an einem neuen Rostocker Theater beteiligen. Kultusminister Henry  Tesch (CDU) hatte bereits angekündigt 500 Euro dafür zu spenden. Die  Kultursenatorin will es ihm gleich tun und 500 Euro für einen  Theaterneubau geben und hofft, dass sich auch die Bürger beteiligen. Das  fördere auch das Gefühl, dass es tatsächlich ihnen gehöre. Ein neues  Theater in Rostock soll nach den Vorstellungen der Kultursenatorin auch  ein eigenes Ensemble haben und nicht zu einem reinen Gastspielhaus werden. Oberbürgermeister Methling will laut einem Bericht der  Ostsee-Zeitung die Kosten eines Gastspieltheaters allerdings mit denen  eines Spartenhauses gegeneinander abwägen. Laut Ostsee-Zeitung von heute, verlangt er auch bis Freitag ein neues Theaterkonzept von Senatorin und Intendant.</p>
<p><strong>Spartenschließung nicht ausgeschlossen</strong></p>
<p>Die Kultursenatorin schränkte bei der Spartenfrage  allerdings ein, dass Theaterneubau und Theaterinhalte eng miteinander  verbunden geplant werden müssten. Eine Zusammenarbeit mit anderen  Theatern im Land müsse dabei auch geprüft werden. Sie gehe aber weiter  von einem 4 Spartentheater aus. Spartenschließungen könnten auch dazu  führen, dass die Zuschüsse von der Landesregierung weiter reduziert  würden.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.miescha.de/?flattrss_redirect&amp;id=1054&amp;md5=0d104bc4575d6a0b571bff53b689ad71" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.miescha.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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