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		<title>Einlaufschmerz</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 14:10:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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		<description><![CDATA[Heinz Rudolf Kunzes "Dein ist mein ganzes Herz, du bist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heinz Rudolf Kunzes &#8220;Dein ist mein ganzes Herz, du bist mein Reim auf Schmerz&#8221; scheppert aus den Boxen. In diesem Moment, zu dieser Zeit, bei diesem Wetter ist es das passende Lied fÃ¼r ihn, um ihr zu sagen, dass er sie wirklich liebt. &#8220;HÃ¤?&#8221;, fragt sie mit verzogenem Gesicht, nach kurzem, nur halb konzentriertem HinhÃ¶ren. &#8220;Was singt der?&#8221;, bekrÃ¤ftigt sie und lacht schallend los. &#8220;Einlaufschmerz?&#8221;</p>
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		<title>Brutale Lebenswirklichkeit</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 04:27:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[miescha

"Orgasmus vortÃ¤uschen ist wie junge Hunde fÃ¼ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>miescha</em></p>
<p>&#8220;Orgasmus vortÃ¤uschen ist wie junge Hunde fÃ¼r falsches Benehmen belohnen. Ist zwar ScheiÃŸe, man machts aber trotzdem.&#8221; &#8211; sprach kÃ¼rzlich eine mir bekannte junge Dame.</p>
<p>Mein Weltbild brÃ¶selt weiter.</p>
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		<title>Arme Kinder</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 11:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin erschrocken. Erschrocken darÃ¼ber wie oft und m [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin erschrocken. Erschrocken darÃ¼ber wie oft und mit welcher SelbstverstÃ¤ndlichkeit junge Frauen das Leben ihre Kinder aufs Spiel setzen. Bei meinem morgendlichen Spaziergang zum FrÃ¼hstÃ¼ck stand eine etwa 20jÃ¤hrige, gewandet in Tank-Top, Dreiviertel-Jeans und Clocks vor dem CafÃƒÂ© in dem ich fÃ¼hstÃ¼cken wollte. Ihr Bauch wÃ¶lbte sich deutlich schwanger in Richtung Doberaner Platz, ihre Zigarette zeigte frÃ¶hlich qualmend nach rechts. Immer wieder sog sie geirig an dem Glimmstengel.</p>
<p>Bei weichegkochtem Ei, Aufschnitt, Marmelade, dampfendem Kaffee und gutem Ãœberblick erblickte ich wenig spÃ¤ter eine schÃ¤tzungsweise Mittzwanzigerin. Den Kinderwagen vor sich herschiebend, schwanger rauchte auch sie eine Zigarette. Mitten auf dem Dobi stand sie, paffte und wartete. Und das Warten verkÃ¼rzte sie mit weiteren Zigaretten. Mir verging fast der Appetit. Wut begann in mir aufzusteigen. Sie anzuschreien und ihr die Zigaretten aus der Hand zu schlagen, hab ich mich dann aber wiederum nicht getraut.</p>
<p>Auf dem Weg zurÃ¼ck dann allerdings, als mir die dritte werdende Mutter mit brennender Zigaretten begegnete rutschte mir eine deutliche Bemerkung heraus: &#8220;Wie blÃ¶d muss man eigentlich sein?&#8221;, fragte ich direkt heraus. Sie schaute kurz verdutzt durch ihre Brille, sah mich verdattert an. Verstand offenbar gar nicht, dass sie gemeint war und stakste weiter.</p>
<p>Ich ging ratlos weiter.</p>
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		<title>Freundschaftlich auf die Fresse</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 04:03:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei dicke amerikanische MÃ¤dchen in der Berliner S-Bah [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Drei dicke amerikanische MÃ¤dchen in der Berliner S-Bahn. Auf Europareise und doch nur mit sich selbst beschÃ¤ftigt. &#8220;Ryanair is an european airline? Right?&#8221;, fragt die eine. &#8220;Yeah, it should be. Cause it&#8217;s not flying out of L.A.!&#8221;, antwortet die andere. Mit der Antwort zufrieden wendet sich das MÃ¤dchen mit der dicken Brille und dem viel zu kleinen Oberteil dem viel wichtigeren Thema Freundschaft zu. Eine Reise nach Irland ist geplant, Berlin ist die Basis fÃ¼r die vielen Kurztripps in Europas HauptstÃ¤dte. Es gibt nur ein Problem: Iris. &#8220;I kinda like her.&#8221;, meint die BrillentrÃ¤gerin. Was ungefÃ¤hr soviel heiÃŸt wie, nun ja, sie existiert und wir sind zusammen in Europa. Weglaufen ist nicht. AuÃŸerdem ist sie nicht halb so schlimm wie Sarah. &#8220;Cause she is just nineteen!&#8221;, plumpst es ihr unter hochgezogenen Augenbrauen aus dem Mund. &#8220;And how old are you?&#8221;, fragt eine der Mitreisenden. &#8220;Well, I&#8217;m twenty. But there&#8217;s a difference between nineteen and twenty.&#8221;, zeigt sie sich ganz sicher. &#8220;And Iris, well, she talks a lot. You wanna smack her right across the face to shut her up.But I like her, kind of.&#8221; Nun, Ã¼bersetzt hat das Reisemoppelchen in etwa gesagt: &#8220;Iris, die sabbelt ganz schÃ¶n viel. Eigentlich will man ihr ordentlich eine Klatschen, damit sie&#8217;s Maul hÃ¤lt. Aber irgendwie mag ich sie.&#8221;</p>
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		<title>DÃ¼rÃ¼m mit KÃ¼ndigung</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 04:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich stehe an der Glastheke eines gepflegten DÃ¶nerladen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stehe an der Glastheke eines gepflegten DÃ¶nerladens mit angeschlossener Eckkneipe. Ein DÃ¼rÃ¼m-DÃ¶ner am spÃ¤ten Abend nach getaner Arbeit soll es sein. Es duftet verfÃ¼hrerisch nach frisch aufgebackenem Brot und leckerem DÃ¶nerfleisch, nur dem Chef stinkts gewaltig. Der kleine, gedrungene Mann im roten Polo-Shirt brummelt unaufhÃ¶rlich etwas in seinen Schnauzer, gestikuliert wild und schaut immer wieder in Richtung der TÃ¼r mit der Aufschrift &#8220;privat&#8221;. Langsam macht er sich an mein Abendessen, murmelt, blinzelt und beginnt das Fleisch zu schneiden. Die blonde Kellnerin von hinter dem Tresen in der Eckkneipe kommt in den Imbissraum, geht hinter die Theke und steht demonstrativ hinterm DÃ¶nermann.</p>
<p>Er spÃ¼rt ihre Anwesenheit, fÃ¤hrt herum und haut ihr fast das halbfertige DÃ¼rÃ¼m-Paket auf die Brust. &#8220;Oh, schuldige. Schaust du. Wenn ich ihr sage machst du so, macht sie nicht.&#8221; Dabei zeigt er auf den DÃ¼rÃ¼m und deutet seine Zubereitung an. &#8220;Wenn Gast sag: &#8220;Bring bitte Bier&#8217;. Sie steht rum. Gucken nur so.&#8221;, und er starrt mit in die HÃ¼ften gestemmten Armen in die Luft.</p>
<p><em>Sie</em> kommt in diesem Moment durch die &#8220;privat&#8221;-TÃ¼r. HÃ¼bsch, braungebrannte Haut, schwarzes Haar, dunkle Augen, enge Jeans und Oberteil. Sie wÃ¼rdigt den Chef keines Blickes. Die blonde Tresenkraft geht zu ihr. KÃ¼sschen links, KÃ¼sschen rechts, KÃ¼sschen links. Beide flÃ¼stern sich etwas zu. Wortlos verlÃ¤sst die Zornerregerin den Laden.</p>
<p>&#8220;Was sagen sie?&#8221;, fliegt es mir vom DÃ¶nerspieÃŸ entgegen. &#8220;Sie kommt hier rein vor vierzehn Tage. Setzt sich hin, klimpert mit Augen und fragt: &#8216;Hast du Arbeit&#8217;. Sag ich: &#8216;Ja&#8217;. Erste Tage geht gut. Aber dann wird immer schlechter.&#8221; Die KrÃ¤utersoÃŸe fliegt lieblos Ã¼ber Fleisch und Salat. &#8220;Ich zahle fÃ¼mpf Euro Stunde. Aber nich fÃ¼r rumsitzen. Geld nur fÃ¼r Arbeit! Oder wie sehen sie?&#8221;</p>
<p>Verlegen nicke ich kaum sichtbar mit dem Kopf. Hoffe, dass mich die hÃ¼bsche Arbeitsverweigerin nicht dabei sieht. Irgendwie ist mir der Appetit auf den DÃ¼rÃ¼m, der jetzt auf der Theke liegt, vergangen.</p>
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		<title>Kleiderzwang</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 14:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ekel]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[SpaÃŸ]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie hat sich in ein Kondom mit Spaghetti-TrÃ¤gern gezwÃ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie hat sich in ein Kondom mit Spaghetti-TrÃ¤gern gezwÃ¤ngt. Oben rot &#8211; zur Warnung &#8211; unten weiÃŸ, zum schnell Wegschauen. Vorneweg trÃ¤gt sie einen Schleppbauch, die Leggins bis kurz unter den vorstehenden Bauchnacbel gezwÃ¤ngt. Zwei gewaltige Wellen schaukeln unter dem Gummizug bei jeder Bewegung. Wenn sie sich vorbeugt, schwappt ihr Busen, eingezwÃ¤ngt in das purpur-rote, viel zu kleine Oberteil, in die Wellenwand. Kein SpaÃŸbad kann das Schauspiel toppen. Surfer trÃ¤umen von solchen Wellenbergen.</p>
<p>Was vorn spannt, fehlt hinten. Der gewaltige BusenbÃ¤ndiger, mit Haltern dick wie Matrosenarme, kann von den Spaghettitleisten des Tops nicht Ã¼berdeckt werden. Die QuertrÃ¤ger mit dicken VerschlÃ¼ssen in der Mitte drÃ¼cken breit ins weiche Fleisch. Wie eine Talautobahn zwischen gealtigen AbhÃ¤ngen spannen sich die Halter Ã¼ber den breiten RÃ¼cken. Der untere Teil des Tops liegt wie eine dÃ¼nne Wolkendecke vor einer Gebirgskette und vermag nicht das Elend zu verbergen. WildeFalten werfend spannt sich das geschundene KleidungsstÃ¼ck bis zum massiven SteiÃŸ.</p>
<p>Erst knapp unter dem Beginn der Falte Ã¼bernimmt die weiÃŸe Leggins wieder. Wenige Zentimeter zu spÃ¤t. Die Hose weiÃŸ nicht so recht, ob sie oben kaschieren, unten lÃ¤nger oder in der Breite etwa groÃŸzÃ¼giger vertecken sollte. Von allem gelingt ihr nur ein bisschen. Und das reicht nicht.</p>
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		<title>Nora Tschirner nackt</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Mar 2008 19:24:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Arsch von Til Schweiger war schon immer unerreichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Arsch von Til Schweiger war schon immer unerreichtes Vorbild vieler Freizeit-Gymnastiker in nach SchweiÃŸ und billigem Duschgel stinkenden Muskelpumpstationen &#8211; der Hintern von Nora Tschirner kÃ¶nnte Ansporn fÃ¼r viele Hobby-Sportlerinnen werden. Beide Hinterteile bewunderte ich im Ahlbecker Clubkino. &#8216;Keinohrhasen&#8217; flimmerte Ã¼ber die Leinwand. Ein beflissener Herr im gemusterten Hemd servierte Bier und Chips dazu. Die SpÃ¤tvorstellung ist Rauchervorstellung und so wurde der Kinosaal im ehemaligen Haus der Erholung zum spÃ¤tsonntÃ¤glichen Wohnzimmer. Entsprechend ungeniert ging es in der Sitzreihe von A., M. und miescha zu. Lauthals lachend, Bier trinkend, mit Chips raschelnd, fiel die nur mÃ¤ÃŸige Schauspielleistung von Nora Tschirner gar nicht mehr ins Gewicht. M. und m. waren sich dann schlieÃŸlich auch einig, dass die blonde KindergÃ¤rtnerin-Kollegin viel besser geschauspielert hatte, obwohl Nora Tschirner deutlich mehr AttraktivitÃ¤tspunkte sammeln konnte. Was aber nicht an den Nacktauftritten lag &#8211; irgendwann ist so ein Jugendtraum eben auch nur noch eine Szene in einem lustigen Film. Ja huch &#8211; da isse ja schon wieder nackig. Naja. Nackig eben, das hÃ¼bsche Ding und pullern muss die auch mal. Dieses bebrillte Getue vom halbwegs hÃ¤sslichen Entlein zur sexuell befreiten und daher deutlich attraktiveren Mittzwanzigerin hatte Charme, mainstreamigen, bisweilen sÃ¼ÃŸ-klebrigen, Charme. Ein hÃ¼bscher Abend also mit hÃ¼bschen Ã„rschen auf der Leinwand und davor.</p>
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		<title>Teenage Tits</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 16:15:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Sag mal, ist es eigentlich normal, wenn sich ein Enddr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 11pt; font-family: Verdana;">&#8220;Sag mal, ist es eigentlich normal, wenn sich ein EnddreiÃŸiger im Internet an TeenagerbrÃ¼sten aufgeilt?&#8221;, fragt Simone durch den Zigarettenrauch. &#8220;Also kein KinderfickerscheiÃŸ&#8230;davon geh ich mal aus.&#8221;, will ich wissen. &#8220;Nee, keine Kinderfickerseiten. Hier, dieser ganze US-Kram mit MÃ¤dels, die gerade erst 18 sind und sich dann vor der Kamera bumsen lassen und davon nicht zu knapp, weiÃŸt.&#8221; Schon seit Stunden geht es in der KÃ¼che nur um Sex. Wie oft sich wer &#8220;einen kloppt&#8221; und warum und wann bevorzugt. Der Abend hatte bei WeiÃŸwein und trockenen CiabattabrÃ¶tchen mit Tomaten und billigem Mozarella-Ersatz begonnen, ohne dass Befriedigung, Onanieren und Brustfetischmus am GesprÃ¤chshorizont auch nur aufgeschimmert hÃ¤tten. &#8220;Hmm, dann find ich das gar nicht komisch oder ungewÃ¶hnlich. Ich kenne kaum einen meiner Kumpels, der sich die nackten HÃ¼hner nich anguckt. Ich hab doch selbst nen Ordner bei den Favoriten, der &#8216;FrÃ¤ulein Faust&#8217; heiÃŸt.&#8221; Zigarettenrauch und Wein landen gleichzeitig wieder in Simones Glas. &#8220;FrÃ¤ulein Faust&#8217; &#8211; das is ja geil! Den muss ich mir merken.&#8221; Warum auch nicht, ich hab damals auch gelacht, als  ich den Ordner anlegte in dem sich mittlerweile 30 Adressen irgendwelcher Pornoseiten mit klingenden Namen wie Tittypalace, Longvideos oder Pandamovies befinden. &#8220;Nee, aber ganz ehrlich, ich hab ne halbe Midlife-Crisis bekommen, als ich die Seiten auf seinem Rechner entdeckt hab.&#8221;, sagt sie mit einem ehrlich empÃ¶rten und sorgenvollen Blick. &#8220;Was soll denn das, weiÃŸt du. Ich werde nÃ¤chstes Jahr vierzig und komme mir nur noch Ã¤lter vor, wenn er sich dabei einen runterholt, wenn eine kleine Maus von nichmal zwanzig gefickt wird. Findet er mich nich mehr attraktiv? Bin ich ihm zu alt?&#8221;, jetzt zieht sie den Rauch richtig tief ein. Noch im Ausatmen fragt sie weiter: &#8220;Wir kennen uns jetzt 15 Jahre und wir waren auch jung und knackig als wir uns kennenlernten. Ich fÃ¼hl mich so beschissen damit, wie es jetzt ist. Das kanns doch nicht sein, oder?&#8221; Simone nestelt schon an der nÃ¤chsten Zigarette. &#8220;Na hat sich denn in letzter Zeit was bei euch im Bett verÃ¤ndert? Ich meine, ist irgendwas anders geworden? Ich guck mir die Seiten auch an, aber das hat meinem Liebesleben keinen Abbruch getan. Ich versuche trotzdem nicht mit super jungen MÃ¤dels was anzufangen. Ich steh auch eher auf Frauen aus meinem Alter oder drÃ¼ber. WeiÃŸt du wie alt ich aussÃ¤he, wenn ich plÃ¶tzlich mit so nem KÃ¼ken ankÃ¤me?&#8221; Ich grÃ¼ble nur kurz darÃ¼ber nach, ob ich es nicht doch mal probieren sollte. &#8220;Also beim Sex hat sich nix geÃ¤ndert. Wir sind ein eingespieltes Team. Nich das wir immer das selbe machen wÃ¼rden. Ich weiÃŸ was mir gefÃ¤llt und was er mag und andersrum. Wir kÃ¶nnen hundertmal in der Missionarsstellung liegen, wenns nur nich immer am gleichen Ort ist. Aber ScheiÃŸe nochmal, warum guckt der sich die jungen Dinger an?&#8221; Wein lÃ¤uft in die GlÃ¤ser nach. Ich Ã¶ffne kurz das Fenster damit wir im blauen Salon wieder ein bisschen leichter atmen kÃ¶nnen. &#8220;FÃ¼r mich hat das mit realem Sex wenig zu tun. Du gehst ganz einfach auf diese Seite, klickst das Bild an, das dir am Besten gefÃ¤llt und los geht&#8217;s. Das ist doch nur Triebabfuhr. Das ist doch nur gefilmter Sex, der bei mir als Mann den StÃ¤nder hochschieÃŸen lÃ¤sst und das wars.&#8221; UnglÃ¤ubig trinkt sie noch einen Schluck und atmet vernehmbar laut ins Glas aus. &#8220;Aber wird das nicht langweilig mit der Zeit. Ich mein, du suchst dir doch immer wieder die aus, die in dein Beuteschema passen oder nicht?&#8221; &#8220;Sicher. Warum auch nicht. Aber genauso ist fÃ¼r mich doch klar, dass da nur ein Filmchen zur schnellen Handentspannung lÃ¤uft. Guten Sex hab ich deswegen doch nicht.&#8221; Das scheint sie zumindest ein bisschen beruhigt zu haben. &#8220;Hast du ihn denn Ã¼berhaupt schon drauf angesprochen?&#8221; &#8220;Na klar, gleich nachdem ich das Zeug entdeckt hatte. Man, ist der rot geworden. Is ja nich so, dass ich keine Pornos gucken wÃ¼rde. Aber diese TeenscheiÃŸe auf dem Recher. Ich hab mich plÃ¶tzlich wie frÃ¼hverrentet gefÃ¼hlt. Nun, aber wenn du meinst, das is ganz normal und so&#8230;Ich weiÃŸ nich.&#8221; Ich umspÃ¼le den nÃ¤chsten Gedanken mit einem Schluck Wein und hÃ¼lle ihn in Rauch. &#8220;Red&#8217; nochmal mit ihm drÃ¼ber, genauso wie du jetzt mit mir drÃ¼ber geredet hast. Vielleicht denkst du nochmal an die Schnellspritzer-Geschichte vor fÃ¼nfzehn Jahren dabei. Da hast du auch an meinem KÃ¼chentisch gesessen und hundertausend Fragen gestellt.&#8221; Jetzt grinst sie wenigstens wieder.  &#8220;Ja, da war ich fÃ¼nfzehn Jahre jÃ¼nger.&#8221;, und blinzelt kurz. &#8220;Na und? Wo ist das Problem?&#8221;, muss ich fast kieksend nachsetzen. &#8220;Hm. WeiÃŸ nicht.&#8221; Wir stoÃŸen an, schlieÃŸlich ist noch was im Glas und Zigaretten sind auch noch da. </span></p>
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		<title>Das verdammte &#8220;Zuhause-GefÃ¼hl&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jan 2008 21:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Schlafzimmer liegt nur eine Matratze auf dem Dielenboden, zu mehr hat es erst mal nicht gereicht. Gleich daneben, um ein Doppelbett daraus zu machen, liegen Couchkissen. Ich finds gemÃ¼tlich. So gut es eben gerade geht. John Cusack hat heute Abend in &#8220;High Fidelity&#8221; Ã¼ber diese verdammten Schmetterlinge im Bauch nachgedacht und erkannt, dass er sich nie zu jemanden bekannt hat. Irgendwie rumort es seitdem in meinem Kopf. Eigentlich rumort es schon den ganzen Abend. Seit kurz vor Acht ist sie nÃ¤mlich weg. Zu einem Konzert und ich hatte dabei sein sollen. Problem: Kurz vorher hat sie mir erÃ¶ffnet, dass die Tickets nicht von ihr sondern einem Freund sind, der, so glaubt sie, mehr damit sagen mÃ¶chte. &#8220;Ich fÃ¤nds blÃ¶d, wenn&#8230;also, wenn wir zusammen dort sind und er uns sieht, also wenn wir HÃ¤ndchen halten oder uns kÃ¼ssen sollten.&#8221;, sagte sie. Mein GÃ¼rtel schnÃ¼rte sich auf die kleinstmÃ¶gliche GrÃ¶ÃŸe zusammen. Mir verschlugs die Sprache. &#8220;Dann komme ich nicht mit. Das kann ich nicht.&#8221;, mehr konnte ich nicht antworten. &#8220;Nimm den SchlÃ¼ssel mit und komm heute Nacht einfach wieder.&#8221; Schweigen, ein kleiner Kuss. &#8220;Gut, aber stÃ¶rt dich das nicht? Du musst doch morgen so frÃ¼h wieder raus.&#8221; Nein es stÃ¶rt mich nicht. &#8216;SchlieÃŸlich kommst du zurÃ¼ck&#8217;, spukte es noch durch meinen Kopf nachdem die TÃ¼r mit ihrem hohlen Klacken ins Schloss gefallen war. Irgendwann bin ich dann in mein improvisiertes Bett , hab mich gewÃ¤lzt, bin kurz weggenickt, hatte Angst. Jetzt klappert die TÃ¼r. Schuhe werden im Flur leise raschelnd ausgezogen. Auf Socken schleicht sie ins Wohnzimmer, geht an ihren Koffer. Der Reissverschluss surrt. Klamotten rascheln. Im Flur flackert der Lichtschein aus dem Bad auf. Auf Zehenspitzen schleicht sie ins Schlafzimmer, versucht immer leiser zu werden, aber meine Dielen verraten jeden Besucher. In ihrem seidenen Pyjama steht sie vor dem Bett. &#8220;Hallo.&#8221;, krÃ¤chze ich ihr schlaftrunken entgegen. &#8220;Darf ich zu dir kommen?&#8221;, fragt sie aus dem Halbschatten. &#8220;Na klar!&#8221;, flÃ¼stere ich und schlage die Decke zurÃ¼ck. &#8220;Komm zu mir.&#8221; Langsam schiebt sie sich auf die Matratze. Ihre langen weichen Haare und der seidene Schlafanzug streichen an mir entlang. Sie riecht noch ein bisschen nach Club. Ganz warm kuschelt sie sich ein. &#8220;Wenn ich zu dir komme, dann fÃ¼hl ich mich zuhause.&#8221;, flÃ¼stert sie kaum hÃ¶rbar in die Nacht. Mein Magen fÃ¤hrt plÃ¶tzlich Fahrstuhl und ein unglaubliches GlÃ¼cksgefÃ¼hl durchfÃ¤hrt mich. Ich kann den Rest der Nacht nicht schlafen. Um vier Uhr klingelt der Wecker gnadenlos. Ich muss raus, kÃ¼sse nocheinmal ihren Nacken. Mit einem verschlafenen &#8220;Guten Morgen und viel SpaÃŸ.&#8221; schickt sie mich in den Tag. Es war das Letzte, was ich von ihr gehÃ¶rt habe. Als ich nach Hause kam, war sie weg. Ein paar Wochen spÃ¤ter kam ein Brief. Sie sÃ¤he fÃ¼r uns keine Chance, wir kÃ¶nnten nicht zusammen sein. Auch in der Zukunft nicht. Der Brief liegt noch immer zerrissen und wieder zusammengeklebt in meinem Regal.</p>
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		<title>Frauenhaus</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Nov 2007 22:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als ein Jahr war sie weg und nun endlich ist T. zurÃ¼ck aus dem &#8220;<a href="http://www.australia.com/" target="_blank">Land Down Under</a>&#8221; . Gemeinsam mit ihrer Symbiontin V. kÃ¼ndigte sie sich fÃ¼r den Abend an. Wiedersehensfreude, Kochlust und die Aussicht auf einen spannenden Abend machten die Zusage leicht. Voll bepackt mit <a href="http://www.rostocker.de/index_rostocker_website.jsp" target="_blank">tollen</a> <a href="http://www.stralsunder.de/produkte/stoertebeker/index.html" target="_blank">Sachen</a>, die das Schwatzen leichter machen, verpackt in einem faltigen Pappkarton, ritten die beiden ein. Ich hatte versprochen zur Feier des Tages meine KochkÃ¼nste anzuwenden &#8211; die Wahl fiel auf Pasta mit Spinatsahnesausce, meine berÃ¼hmte Kartoffelsuppe konnte diesmal nicht Ã¼berzeugen. Also fix einen Kessel Wasser auf die Feuerstelle geschleppt, nebenbei die Spinatsahnesauce angerÃ¼hrt und die MÃ¤dels mit FlaschenÃ¶ffner und Geschichten versorgt. Mitten im schÃ¶nsten Plaudern &#8211; irgendwo zwischen einem aus LiebesgrÃ¼nden lose gerÃ¼ttelten StraÃŸenschild und der Einsicht, dass eine BeiÃŸhemmung dem Fortgang der Verliebtheit schadet &#8211; klimpert die Klingel dazwischen. H. begehrt Einlass. V. erklÃ¤rt, H. sei die TransportsachverstÃ¤ndige und fÃ¼r den sicheren Heimweg der Symbionten zustÃ¤ndig. Gut! Wenig spÃ¤ter steht H. in der TÃ¼r, nach einer hastigen Umarmung gesellt sie sich zu uns in die KÃ¼che. Die Frage &#8220;Hast du schon gegessen?&#8221; beantwortet sie mit einem ausweichenden &#8220;Hmmmm, Ã¶Ã¶hhmmm&#8230;&#8221; &#8211; also hat sie nichts im Magen. Kurzerhand landet ein weiterer Teller auf dem Tisch, Gabel und LÃ¶ffel werden daneben gelegt und das Stillleben wird mit einem frischen Bleirohr-Riesling abgerundet. Mit dem MÃ¤delsgeschwader am Tisch wird so ziemlich alles besprochen &#8211; kurz: Wir verhandelten Leben, Liebe, Laster. Der Kessel voller Nudeln in cremiger Spinatsauce wurde zwischenzeitlich serviert und dann regelrecht ausgeleckt. Immer wieder landeten die Gabeln stochernd in dem Topf &#8211; selbst kleinste Reste wurden zwischen zwei Silben genussvoll von den Gabeln gelutscht. Aus dem kulinarischen Epizentrum des Abends verlegten wir den Fortgang des WiedersehensbegÃ¤ngnisses auf die 2 Meter <a href="http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/S89830943" target="_blank">&#8220;Klippan&#8221;</a> im Salon. Das Bild lÃ¤sst sich treffend mit &#8216;HÃ¼hnerstange de luxe&#8217; beschreiben. HÃ¼bsch aufgereiht saÃŸen die drei attraktiven Frauen auf dem Sofa und wir plauderten frÃ¶hlich, laut und ausgelassen. Irgendwann gesellte ich mich auf dem letzten freien Platz meines schwarzen Sofas hinzu und der Abend endete mit Hahn im Korb in trauter Viersamkeit.</p>
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