Posts Tagged ‘Journalismus’

Antenne MV – neuer Programmchef, weniger Personal

Mittwoch, Juli 21st, 2010

Die Turbulenzen bei Antenne MV haben ein vorläufiges Ende gefunden. Der Vertrag von Programmdirektor Ecki Raff endet am 31.12.2010, sein Nachfolger wird Chefredakteur Peer Wellendorf, der erst im Frühjahr auf diese Position gekommen war. In einer Pressemitteilung schreibt Antenne MV Geschäftsführer Robert Weber, dass man Ecki Raff für seine Arbeit danke und damit der strukturelle Umbauprozess im Sender beendet sei. Raff hinterlasse „ein strukturell und organisatorisch für die Zukunft hervorragend aufgestelltes, qualifiziertes und engagiertes Team.“ Wie diese Aussage vor dem Hintergrund der aktuellen Entlassungen zu bewerten ist, wird die Zukunft zeigen müssen. Raff übernehme “auf eigenen Wunsch eine neue Aufgabe im Medienbereich.”

Die Stimmung bei Antenne MV sei schlecht, Unsicherheit und Verbitterung prägten die Stimmung, berichtet dagegen ein Insider, der anonym bleiben möchte. Geschäftsführer Robert Weber kehre derzeit mit dem Eisernen Besen in seinem Haus und hat mindestens 6 Mitarbeiter gekündigt, 3 Mitarbeiter aus der On-Air-Produktion und 3 Mitarbeiter aus der Redaktion. Wie viele Mitarbeiter tatsächlich gehen müssen ist aber unklar, wie aus Gesprächen mit unterschiedlichen Personen, die mit den Vorgängen vertraut sind, hervor geht. Sicher ist, dass mehrere Mitarbeiter das Haus sofort verlassen mussten. Ein Teil der als gekündigt geltenden Mitarbeiter sei jedoch vorerst weiter für Antenne MV tätig.  In einem pessimistischen Szenario beschreibt eine mit den Veränderungen vertraute Person den Aufbau des Senders nach dem Umbau als „Mannschaft aus Volontären, Moderatoren und einer halben Nachrichtenstelle“. Die Nachrichten im Programm werden demnach aus Kiel zugeliefert, wo der Hauptgesellschafter von Antenne MV, die Firma Regiocast, Sender für Schleswig-Holstein und eine zentrale Nachrichtenredaktion betreibt.

Chefredakteur Peer Wellendorf kommt von Radio NORA, einem der Regiocast-Sender in Schleswig-Holstein. Seit Januar sind die Regiocast mit 52 Prozent und der Kurierverlag aus Neubrandenburg, der auch die Tageszeitung „Nordkurier“ herausgibt, mit 35 Prozent an Antenne MV beteiligt, die restlichen Anteile werden von 5 Einzelgesellschaftern gehalten. Die Übernahme war mit zuversichtlichen Ankündigungen der neuen Gesellschafter und auch der Landesmedienanstalt verbunden. „Unterstützt durch die regionale Kompetenz des Nordkuriers und der verbleibenden Gesellschafter aus Mecklenburg-Vorpommern erhält ANTENNE MV mit der Ausweitung des Engagements der REGIOCAST Zugang zu allen Radiodienstleistungen aus dem Netzwerk des integrierten Radioanbieters.“, schrieb die Regiocast damals in einer Pressemitteilung. Die Entlassungen bei Antenne MV führten das allerdings ins Absurde, wenn die Nachrichtenredaktion künftig nur noch aus einer halben Redakteursstelle und Zulieferungen aus der Zentralredaktion bestehen sollte. Die Hauptnachrichtensendung „Journal“, die um 18Uhr lief und mit 8 Minuten Sendezeit Raum für Vertiefungen und Hintergründe bot, ist bereits eingestellt worden.

Der Chef der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Uwe Hornauer, befindet sich derzeit im Urlaub und war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern, die die Aufsicht über Antenne MV hat, sei über die Personalentscheidungen nicht informiert worden, sagt Sprecher Bert Lingnau. Dies sei auch nicht notwendig, da die Medienanstalt nur das Programm beaufsichtige, dies geschehe auch ständig. Sollte sich zeigen, dass Antenne MV mit den Veränderungen nicht mehr die in der Lizenz geforderte Regionalität habe, werde sich der Rundfunkausschuss sicher damit beschäftigen, der für Lizenzfragen zuständig ist, dafür sei es aber noch viel zu früh. Die Zusammenarbeit mit Antenne MV sei bisher auch sehr gut gewesen, so Lingnau. Der Deutsche Journalistenverband in Mecklenburg-Vorpommern  kritisiert die Vorgänge bei Antenne MV scharf. „Mit dem Wegfall der eigenen Nachrichtenredaktion und den Zukauf von Nachrichten aus Kiel wird man weder dem Anspruch größerer Regionalität und Vielfalt noch verbesserter Qualität gerecht. […] Wer an journalistischer Kompetenz spart, verkommt zur Musikabspielstation mit Werbeeinlagen.“, so Sprecherin Sybille Ekat. Antenne MV Geschäftsführer Robert Weber zeigt sich in seiner Pressemeldung aber sicher, dass der strukturelle Umbau und der neue Programmchef „eine zukunftsfähige Mischung aus Modernität und Regionalität“ bringen werden.

————————-

Quellen:

Telefonrecherche, Schriftverkehr mit Antenne MV und Deutscher Journalistenverband – Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, www.xing.com (öffentlicher Bereich), www.regiocast.de, www.nordkurier.de, www.lrz-mv.de

Antenne MV vor ungewisser Zukunft

Freitag, Juli 16th, 2010

Der landesweite Privatsender Antenne MV steht vor großen Veränderungen, dem Sender droht Gerüchten zufolge eine Rosskur, die das kriselnde Programm stabilisieren soll. Die Internetseite Radioszene.de verbreitete heute Nachmittag das Gerücht, dass bei Antenne MV eine Entlassungswelle bevorstehe. Demnach sollten die Nachrichten-, Musik- und Sportredakteure den Sender verlassen.  Die von ihnen bearbeiteten Programmbestandteile sollten zukünftig aus Kiel zugeliefert werden. In  Kiel betreibt der Mehrheitseigner von Antenne MV, die Firma Regiocast, die Sender NORA und
R.SH sowie delta radio. Regiocast ist ein deutschlandweit agierendes Medienunternehmen, das in verschiedenen Bundesländern Anteile an Radiosendern besitzt und diese auch aus Zentralredaktionen beispielsweise mit Nachrichten versorgt. Auf Anfrage zu den Gerüchten verweist die Regiocast nach Plate, den Sitz von Antenne MV. Pressesprecher Boris Lochthofen schreibt: „[…] da die REGIOCAST nicht alleiniger Gesellschafter bei ANTENNE MV würde ich Sie bitten, sich bezüglich Ihrer Fragen an die Kollegen vor Ort in Plate zu wenden.“ Aus Plate kommt die Antwort von Geschäftsführer Robert Weber: „[…] die ANTENNE MV bereitet derzeit eine Kommunikation zum Thema vor.“ Diese Kommunikation werde in der kommenden Woche erfolgen.

Die Regiocast hat erst im Dezember 2009 die Mehrheitsanteile an Antenne MV übernommen. 52 Prozent des Senders gehören ihr, 35 Prozent gehören dem Kurierverlag aus Neubrandenburg, der auch den „Nordkurier“ herausgibt. Regiocast-Geschäftsführer Rainer Poelmann hatte im Dezember per Pressemitteilung verkündet: „Wir freuen uns sehr über das intensivierte Engagement in Mecklenburg-Vorpommern und wir werden zeigen, dass es selbst unter den nicht einfachen wirtschaftlichen Bedingungen möglich ist, Qualität und Effizienz erfolgreich zu verbinden.“ Die Regiocast will das Ruder beim einstigen Marktführer in Mecklenburg-Vorpommern herumreißen und den Sender wieder auf Erfolgskurs bringen. Der Privatsender muss wieder mehr Geld verdienen. Antenne MV hat in den vergangenen Jahren massiv Hörer verloren und ist weit hinter den privaten Konkurrenten Ostseewelle Hitradio Mecklenburg-Vorpommern zurückgefallen. Die Einbrüche bei den Hörerzahlen wirkten sich unmittelbar auf die Werbeeinnahmen aus, denn weniger Hörer bedeuten im Privatradio weniger Reichweite und damit weniger Geld für Werbezeiten.

Die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern hatte die Veränderungen der Eigentümerstruktur begrüßt und der für Sendelizenzen zuständige Rundfunkausschuss gab grünes Licht für die Übernahme: „Der Rundfunkausschuss verbindet mit diesem Beschluss die Hoffnung, dem ersten in Mecklenburg-Vorpommern lizenzierten Sender den Weg einer nachhaltig positiven wirtschaftlichen Perspektive geebnet zu haben.“ Die Perspektiven für Antenne MV haben sich aber am vergangenen Mittwoch erneut verdüstert. Es gab neue Hiobsbotschaften von den Einschaltquoten. Antenne MV hat nochmals Hörer eingebüßt. Knapp 15 Prozent weniger sind es in der Altersgruppe von 14 – 49 Jahren, damit sinken auch die Werbeeinnahmen weiter. Die nun bevorstehenden Veränderungen dürften als Antwort auf den anhaltenden Misserfolg des Senders zu verstehen sein. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll deshalb auch Programmchef Ecki Raff, der erst vor knapp 2 Jahren nach Plate gekommen war, gehen. Raff hatte bisher keine glückliche Hand mit Antenne MV. Er verpasste dem Programm nach seinem Amtsantritt, als es noch Antenne Mecklenburg-Vorpommern hieß, den Zusatz „Hitradio“. Das führte zu einem Rechtsstreit mit Ostseewelle Hitradio Mecklenburg-Vorpommern. Antenne durfte sich zwar weiter „Hitradio“ nennen, machte davon aber nur noch kurze Zeit Gebrauch und firmiert seit September vergangenen Jahres als Antenne MV – mit dem Namen, den der Sender schon bei seiner Gründung 1993 trug. Mit der Rückbenennung hatte man an erfolgreiche Zeiten anknüpfen wollen und auch ein erneuertes Programm versprochen. Geholfen hat das offenbar nichts.

———————————————————————-

Quellen:

Erstellt mit Material von www.radioszene.de, www.regiocast.de, www..medienanstalt-mv.de, www.rms.de, www.radiowoche.de, Telefonrecherche, Internetrecherche

Kachelmann, Spargel und Beischlaf

Freitag, Juni 4th, 2010

Ein Schwarm Silberdrosseln zetert, gackert, prustet, schwatzt auf den engen Notsitzen am Durchgang zwischen den Wagen. Jörg Kachelmann sorgt für Empörung mit großer Lautstärke, hochgezogenen Augenbrauen und viel ‘hmm, ja, ganz schlimm’. Jede Drossel piept ein, zwei vermeintliche Details aus den Kolportagen des Boulevard und formt damit für den Schwarm und alle anderen Mitreisenden das Bild eines verabscheuungswürdigen Wettercasanovas, der all seinen Liebschaften den selben Kosenamen gegeben haben soll und den partnerschaftlichen Geschlechtsverkehr nur
ruppig zu vollziehen wüsste. Lustig wäre er im Fernsehen aber immer gewesen, der doppelgesichtige Verdammungswürdige, weil er einmal ‘Arsch-Affen-Burg’, ja, ‘Arschaffenburg’ statt Aschaffenburg gesagt habe. Und wenn man schon mal untenrum beim Wetterman unterwegs ist, lässt es sich auch prima über den Geruch von Urin reden, weil das Wetter ja so kühl und der Spargel so teuer seien in diesem Jahr. Daher riechts bei der Blasenentleerung nicht so stark wie im letzten Jahr um diese Zeit im Speziellen und ihre Pisse sei sowieso geruchsarm im Allgemeinen, fügt eine der Drosseln an. Die Geräuschintensität der daheim im Nest gebliebenen Silberdrosselmännchen variiert den glucksend und kichernd, mit allerlei Zoten angereichert vorgetragenen Details von angenehm leise bis holzfällerlaut. Der Schaffner muss im Flirtgewitter kurz den Weg zum Zugklo und dessen Zustand erläutern, der Schwarm auf Freiflug muss den flaschenweise geleerten Sekt entsorgen. Edeltraud, Ingrid, Brigitte und ihre drei namenlosen Gefährtinnen zwitschern zunehmend fröhlich und laut desweiteren über Freundinnen, die zu blöd zum Rolltreppe fahren, zu langsam am Kuchenbüffet und auf Ausflügen desorientiert und zum Glück für diesen Ausflug zu Hause geblieben seien. Der reisegeile Trupp lacht über gemeinsame Erlebnisse in Südeuropa bei den feurigen Italienern und behaarten Griechen, streitet über den alten Namen von St. Petersburg -man einigt sich auf Leningrad, nachdem Stalingrad mit Verweis auf Geschichtskenntnisse ausschied – und witzelt immer wieder über die zunehmende Zahl der Gebrechen ihrer Männer. Der von Heidelinde soll ja auch mal, genau wie der Kachelmann, mit Gewalt, direkt nach dem Abendessen – italienisch – versucht haben Heidelinde zum Verkehr zu zwingen.

Getroffen

Dienstag, Februar 9th, 2010

Geschäftsführer

Senator

Gewerkschafter

Abgeordneter

Historiker

Landschaftsökologin

Journalistin

Journalist

Postbotin

Geschäftsfrau

Stadtführerin

Studentin

Musiker

Literaturwissenschaftlerin

Sportlehrer

Gutachterin

Vermieterin

Imbissverkäuferin

Gaststättenbesitzer

Schnafferin

Lokführer

Wir brauchen ein lebendiges Museum!

Dienstag, Dezember 29th, 2009

Das Museum der Stadt Pasewalk hat große Schwierigkeiten. Die Zahl der Besucher sinkt, die Öffnungszeiten sind eingeschränkt, Personal fehlt und das Magazin ist schlecht organisiert. Trotz vieler Anstrengungen für eine Verbesserung ist noch viel zu tun. Das belegt ein internes Gutachten.

Es muss Tage im Pasewalker Museum geben, an denen nur der Wind durch die Flure und Etagen weht und die einzigen Menschen im Haus die beiden Mitarbeiterinnen sind. Es gibt Monate, in denen sich, statistisch gesehen, nicht ein einziger Besucher am Tag in das Museum verirrt. Ein Gutachten aus dem Sachgebiet Kultur der Stadt, das dieser Zeitung vorliegt, beschreibt dies eindringlich. Betrachtet werden darin die Jahre 2007, 2008 und 2009. Allein für die touristische Hauptsaison, also die Monate Juni, Juli, August und September, ergibt sich ein dramatisches Bild: 2007 besuchten in diesem Zeitraum noch 1051 Menschen das Museum, zwei
Sonderveranstaltungen sind mit eingerechnet. Im Jahr 2008 fanden in der gleichen Zeit nur noch 576 Besucher den Weg in die Ausstellungen und 2009 kamen nur noch 429 Leute. Das ist ein Einbruch von 59 Prozent. Aus dem Gutachten geht auch hervor, dass immer weniger Kinder und Jugendliche mit der Heimatgeschichte vertraut gemacht werden. Waren 2007 noch mehr als 700 junge Menschen im Museum, so werden es in diesem Jahr nur etwas mehr als 400 gewesen sein. Und doch gibt es immer wieder einzelne Monate, die aus der Statistik herausstechen. Wenn Feste, Sonderausstellungen oder Vorträge stattfinden, besuchen deutlich mehr Menschen das Museum. Beleg dafür sind im Jahr 2009 das neue Paul-Holz-Zimmer und die Galerie, die Sonderausstellungen zur Brauereigeschichte und den Stadtgrenzen. Auch die gerade zu Ende gegangene Vortragsreihe, die mit vier kurz aufeinanderfolgenden Veranstaltungen etwa 90 Besucher anlockte zeigt dies, waren das doch mehr Besucher mehr als manchmal in zwei Monaten. Offenbar
bringt ein abwechslungsreiches Programm mehr Besucher in das Museum, kann aber den allgemeinen Besucherschwund über das Jahr dennoch nicht auffangen. Eine Ursache ist möglicherweise auch eine mangelhafte Vermarktung. Hier bemängelt das Gutachten zum Beispiel die schlechte Auffindbarkeit des Hauses für Touristen. Eine klare und eindeutige Wegführung und Kennzeichnung fehlen, wären aber mit einfachen Mitteln, wie deutlich sichtbaren Schildern, zu lösen. Ein weiteres Indiz für die schlechte Vermarktung ist die Zahl der Stadtführungen: Wurden 2007 noch 35mal Menschen zu historischen Orten der Stadt geführt, geschah dies 2009 nur noch 17mal. Besucherunfreundlich sind dem Gutachten zufolge auch die
Öffnungszeiten. Das Pasewalker Museum ist nur noch an 22 Stunden in der Woche geöffnet, 9 Stunden weniger als vor ihrer Änderung, zusätzlich werden diese auch noch durch eine Mittagspause zerstückelt. Das Gutachten schlägt durchgängige Öffnungszeiten und einen Verzicht auf die Mittagspause vor. Die beiden Mitarbeiterinnen im Museum müssten darunter nicht leiden, könnten sie ihre Mittagszeit doch versetzt antreten und das Museum somit geöffnet halten, schlägt das Gutachten vor. Die Mitarbeitersituation des Museums ist zudem problematisch und verschlechtert sich mit dem Jahresende. Eine Sachbearbeiterin ist für die Belange des Hauses zuständig, eine weitere Mitarbeiterin verkauft die Eintrittskarten, betreut die Stadtinformation und kümmert sich darüber hinaus um die touristische Öffentlichkeitsarbeit. Die Stelle des
Museumsleiters ist weiterhin unbesetzt. Die fachliche Lücke wurde mit einer Honorarkraft gefüllt, deren Vertrag allerdings zum 31.12.2009 endet. Das hat wiederum Folgen für die Arbeit des Museums. In Planung für das kommende Jahr sind drei Ausstellungsprojekte, die das Museum weiter beleben sollten. Die Arbeit an diesen Projekten würde mit dem Ende des Vertrags zum Erliegen kommen, denn die Ausstellungen müssen noch
organisiert, wissenschaftliche Einordnungen recherchiert und aufbereitet sowie die Vermarktung geplant werden. Ohne wissenschaftliche Begleitung lassen sich die Projekte allerdings nicht realisieren. Die Fachkompetenz wird auch dazu benötigt, um die Ausstellungsstücke und die Inventarlisten des Museums in Ordnung zu bringen, diese sind nämlich zum Teil unvollständig, nicht zuordenbar oder schlicht nicht vorhanden. Hier müsste dringend aufgeräumt und inventarisiert werden. Trotz oder gerade wegen all der Probleme des Museums werden im Gutachten Vorschläge für eine Belebung und Verbesserung der Situation gemacht, so dass die Tage, an denen nur der Wind durch die Flure des Museums weht, weniger werden
könnten.

Der Artikel, so wie er in der Pasewalker Zeitung erschienen ist, ist hier nachzulesen.

__________________________________________________________________________________________

Der Artikel ist mit Material aus dem zitierten Gutachten, einer Vor-Ort-Recherche und öffentlich zugänglichem Material der Pasewalker Öffentlichkeitsarbeit entstanden.