<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>miescha.de &#187; Mecklenburg-Vorpommern</title>
	<atom:link href="http://blog.miescha.de/index.php/tag/mecklenburg-vorpommern/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.miescha.de</link>
	<description>[ erwarte das Leben ]</description>
	<lastBuildDate>Tue, 29 Nov 2011 06:21:33 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Antenne MV &#8211; neuer Programmchef, weniger Personal</title>
		<link>http://blog.miescha.de/index.php/2010/07/21/antenne-mv-bekommt-neuen-programmchef/</link>
		<comments>http://blog.miescha.de/index.php/2010/07/21/antenne-mv-bekommt-neuen-programmchef/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 15:55:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne MV]]></category>
		<category><![CDATA[Kurierverlag]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[Nordkurier]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Regiocast]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.miescha.de/?p=849</guid>
		<description><![CDATA[Der landesweite Privatsender Antenne MV will mit weniger journalistischem Personal und neuem Programmchef zukunftsfähiger werden. Insider und Journalistenverband bezweifeln das. <a href="http://blog.miescha.de/index.php/2010/07/21/antenne-mv-bekommt-neuen-programmchef/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://blog.miescha.de/index.php/2010/07/16/antenne-mv-vor-ungewisser-zukunft/" target="_blank">Turbulenzen</a> bei Antenne MV haben ein vorläufiges Ende gefunden. Der Vertrag von Programmdirektor <a href="http://www.xing.com/profile/Ecki_Raff" target="_blank">Ecki Raff </a>endet am 31.12.2010, sein  Nachfolger wird Chefredakteur <a href="http://www.xing.com/profile/Peer_Wellendorf" target="_blank">Peer Wellendorf</a>, der erst im Frühjahr auf  diese Position gekommen war. In einer <a href="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2010/07/2010.07.21_PI-AMV.pdf" target="_blank">Pressemitteilung</a> schreibt Antenne  MV Geschäftsführer <a href="http://www.xing.com/profile/Robert_Weber3" target="_blank">Robert Weber</a>, dass man Ecki Raff für seine Arbeit  danke und damit der strukturelle Umbauprozess im Sender beendet sei.  Raff hinterlasse „ein strukturell und organisatorisch für die Zukunft  hervorragend aufgestelltes, qualifiziertes und engagiertes Team.“ Wie  diese Aussage vor dem Hintergrund der aktuellen Entlassungen zu bewerten  ist, wird die Zukunft zeigen müssen. Raff übernehme &#8220;auf eigenen Wunsch eine neue Aufgabe im Medienbereich.&#8221;</p>
<p>Die Stimmung bei Antenne MV sei schlecht, Unsicherheit und Verbitterung prägten die Stimmung, berichtet dagegen ein Insider, der anonym bleiben möchte. Geschäftsführer Robert Weber kehre derzeit mit dem Eisernen Besen in seinem Haus und hat mindestens 6 Mitarbeiter gekündigt, 3 Mitarbeiter aus der On-Air-Produktion und 3 Mitarbeiter aus der Redaktion. Wie viele Mitarbeiter tatsächlich gehen müssen ist aber unklar, wie aus Gesprächen mit unterschiedlichen Personen, die mit den Vorgängen vertraut sind, hervor geht. Sicher ist, dass mehrere Mitarbeiter das Haus sofort verlassen mussten. Ein Teil der als gekündigt geltenden Mitarbeiter sei jedoch vorerst weiter für Antenne MV tätig.  In einem pessimistischen Szenario beschreibt eine mit den Veränderungen vertraute Person den Aufbau des Senders nach dem Umbau als „Mannschaft aus Volontären, Moderatoren und einer halben Nachrichtenstelle“. Die Nachrichten im Programm werden demnach aus Kiel zugeliefert, wo der Hauptgesellschafter von Antenne MV, die Firma Regiocast, Sender für Schleswig-Holstein und eine zentrale Nachrichtenredaktion betreibt.</p>
<p>Chefredakteur Peer Wellendorf kommt von <a href="http://www.radionora.de/nora/home/start.html" target="_blank">Radio NORA</a>, einem der <a href="http://www.regiocast.de/unternehmen/beteiligungen/" target="_blank">Regiocast-Sender</a> in Schleswig-Holstein. Seit Januar sind die Regiocast mit 52 Prozent und der <a href="http://www.nordkurier.de/impressum/index.php" target="_blank">Kurierverlag</a> aus Neubrandenburg, der auch die Tageszeitung „<a href="http://www.nordkurier.de/" target="_blank">Nordkurier</a>“ herausgibt, mit 35 Prozent an Antenne MV beteiligt, die restlichen Anteile werden von 5 Einzelgesellschaftern gehalten. Die Übernahme war mit zuversichtlichen Ankündigungen der neuen Gesellschafter und auch der Landesmedienanstalt verbunden. „Unterstützt durch die regionale Kompetenz des Nordkuriers und der verbleibenden Gesellschafter aus Mecklenburg-Vorpommern erhält ANTENNE MV mit der Ausweitung des Engagements der REGIOCAST Zugang zu allen Radiodienstleistungen aus dem Netzwerk des integrierten Radioanbieters.“, schrieb die Regiocast damals in einer Pressemitteilung. Die Entlassungen bei Antenne MV führten das allerdings ins Absurde, wenn die Nachrichtenredaktion künftig nur noch aus einer halben Redakteursstelle und Zulieferungen aus der Zentralredaktion bestehen sollte. Die Hauptnachrichtensendung „Journal“, die um 18Uhr lief und mit 8 Minuten Sendezeit Raum für Vertiefungen und Hintergründe bot, ist bereits eingestellt worden.</p>
<p>Der Chef der <a href="http://www.medienanstalt-mv.de/about/direktor.html" target="_blank">Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern</a>, Dr. Uwe Hornauer, befindet sich derzeit im Urlaub und war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern, die die Aufsicht über Antenne MV hat, sei über die Personalentscheidungen nicht informiert worden, sagt <a href="http://www.medienanstalt-mv.de/about/ansprechpartner.html" target="_blank">Sprecher Bert Lingnau</a>. Dies sei auch nicht notwendig, da die Medienanstalt nur das Programm beaufsichtige, dies geschehe auch ständig. Sollte sich zeigen, dass Antenne MV mit den Veränderungen nicht mehr die in der Lizenz geforderte Regionalität habe, werde sich der Rundfunkausschuss sicher damit beschäftigen, der für Lizenzfragen zuständig ist, dafür sei es aber noch viel zu früh. Die Zusammenarbeit mit Antenne MV sei bisher auch sehr gut gewesen, so Lingnau. Der Deutsche Journalistenverband in Mecklenburg-Vorpommern  kritisiert die Vorgänge bei Antenne MV scharf. „Mit dem Wegfall der eigenen Nachrichtenredaktion und den Zukauf von Nachrichten aus Kiel wird man weder dem Anspruch größerer Regionalität und Vielfalt noch verbesserter Qualität gerecht. […] Wer an journalistischer Kompetenz spart, verkommt zur Musikabspielstation mit Werbeeinlagen.“, so Sprecherin<a href="http://www.djv-mv.de/index.phtml?view-3&amp;SpecialTop=" target="_blank"> Sybille Ekat</a>. Antenne MV Geschäftsführer Robert Weber zeigt sich in seiner Pressemeldung aber sicher, dass der strukturelle Umbau und der neue Programmchef „eine zukunftsfähige Mischung aus Modernität und Regionalität“ bringen werden.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Quellen:</p>
<p>Telefonrecherche, Schriftverkehr mit Antenne MV und Deutscher Journalistenverband &#8211; Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, www.xing.com (öffentlicher Bereich), www.regiocast.de, www.nordkurier.de, www.lrz-mv.de</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.miescha.de/?flattrss_redirect&amp;id=849&amp;md5=7d1b965872b4e5efb75ea882d27a8149" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.miescha.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.miescha.de/index.php/2010/07/21/antenne-mv-bekommt-neuen-programmchef/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Antenne MV vor ungewisser Zukunft</title>
		<link>http://blog.miescha.de/index.php/2010/07/16/antenne-mv-vor-ungewisser-zukunft/</link>
		<comments>http://blog.miescha.de/index.php/2010/07/16/antenne-mv-vor-ungewisser-zukunft/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 16:19:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne MV]]></category>
		<category><![CDATA[Kurierverlag]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[Nordkurier]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Regiocast]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.miescha.de/?p=822</guid>
		<description><![CDATA[Antenne MV steht vor großen Veränderungen. Gerüchten zufolge wird ein großteil des Personals entlassen und Programm künftig aus einer Zentralredaktion zugeliefert.  <a href="http://blog.miescha.de/index.php/2010/07/16/antenne-mv-vor-ungewisser-zukunft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der landesweite Privatsender <a href="http://www.antennemv.de" target="_blank">Antenne MV</a> steht vor großen Veränderungen, dem Sender droht Gerüchten zufolge eine Rosskur, die das kriselnde Programm stabilisieren soll. Die Internetseite <a href="http://www.radioszene.de/?p=15735" target="_blank">Radioszene.de</a> verbreitete heute Nachmittag das Gerücht, dass bei Antenne MV eine Entlassungswelle bevorstehe. Demnach sollten die Nachrichten-, Musik- und Sportredakteure den Sender verlassen.  Die von ihnen bearbeiteten Programmbestandteile sollten zukünftig aus Kiel zugeliefert werden. In  Kiel betreibt der Mehrheitseigner von Antenne MV, die Firma <a href="http://www.regiocast.de/startseite/" target="_blank">Regiocast</a>, die Sender NORA und<br />
R.SH sowie delta radio. Regiocast ist ein deutschlandweit agierendes Medienunternehmen, das in verschiedenen Bundesländern Anteile an Radiosendern besitzt und diese auch aus<a href="http://www.regiocast.de/services/" target="_blank"> Zentralredaktionen beispielsweise mit Nachrichten versorgt</a>. Auf Anfrage zu den Gerüchten verweist die Regiocast nach Plate, den Sitz von Antenne MV. Pressesprecher Boris Lochthofen schreibt: „[…] da die REGIOCAST nicht alleiniger Gesellschafter bei ANTENNE MV würde ich Sie bitten, sich bezüglich Ihrer Fragen an die Kollegen vor Ort in Plate zu wenden.“ Aus Plate kommt die Antwort von Geschäftsführer Robert Weber: „[…] die ANTENNE MV bereitet derzeit eine Kommunikation zum Thema vor.“ Diese Kommunikation werde in der kommenden Woche erfolgen.</p>
<p>Die Regiocast hat erst im Dezember 2009 die <a href="http://www.medienanstalt-mv.de/news/pressrelease/101.html?highlight=antenne" target="_blank">Mehrheitsanteile an Antenne MV</a> übernommen. 52 Prozent des Senders gehören ihr, 35 Prozent gehören dem <a href="http://www.nordkurier.de/impressum/index.php" target="_blank">Kurierverlag</a> aus Neubrandenburg, der auch den „Nordkurier“ herausgibt. Regiocast-Geschäftsführer Rainer Poelmann hatte im Dezember per Pressemitteilung verkündet: „Wir freuen uns sehr über das intensivierte Engagement in Mecklenburg-Vorpommern und wir werden zeigen, dass es selbst unter den nicht einfachen wirtschaftlichen Bedingungen möglich ist, Qualität und Effizienz erfolgreich zu verbinden.“ Die Regiocast will das Ruder beim einstigen Marktführer in Mecklenburg-Vorpommern herumreißen und den Sender wieder auf Erfolgskurs bringen. Der Privatsender muss wieder mehr Geld verdienen. Antenne MV hat in den vergangenen Jahren massiv Hörer verloren und ist weit hinter den privaten Konkurrenten Ostseewelle Hitradio Mecklenburg-Vorpommern zurückgefallen. Die Einbrüche bei den Hörerzahlen wirkten sich unmittelbar auf die Werbeeinnahmen aus, denn weniger Hörer bedeuten im Privatradio weniger Reichweite und damit weniger Geld für Werbezeiten.</p>
<p>Die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern hatte die Veränderungen der Eigentümerstruktur begrüßt und der für Sendelizenzen zuständige Rundfunkausschuss gab grünes Licht für die Übernahme: „Der Rundfunkausschuss verbindet mit diesem Beschluss die Hoffnung, dem ersten in Mecklenburg-Vorpommern lizenzierten Sender den Weg einer nachhaltig positiven wirtschaftlichen Perspektive geebnet zu haben.“ Die Perspektiven für Antenne MV haben sich aber am vergangenen Mittwoch erneut verdüstert. Es gab neue Hiobsbotschaften von den Einschaltquoten. <a href="http://www.media-analyse.rms.de/ma/online/2010radio2/rw?gg=0&amp;ma=19&amp;item=26&amp;ds=0&amp;vv=0&amp;zg=21&amp;zg=1&amp;zg=38&amp;zg=39" target="_blank">Antenne MV hat nochmals Hörer eingebüßt. </a>Knapp 15 Prozent weniger sind es in der Altersgruppe von 14 – 49 Jahren, damit sinken auch die Werbeeinnahmen weiter. Die nun bevorstehenden Veränderungen dürften als Antwort auf den anhaltenden Misserfolg des Senders zu verstehen sein. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll deshalb auch Programmchef Ecki Raff, der erst vor knapp 2 Jahren nach Plate gekommen war, gehen. Raff hatte bisher keine glückliche Hand mit Antenne MV. Er verpasste dem Programm nach seinem Amtsantritt, als es noch Antenne Mecklenburg-Vorpommern hieß, den Zusatz „Hitradio“. Das führte zu einem Rechtsstreit mit Ostseewelle Hitradio Mecklenburg-Vorpommern. Antenne durfte sich zwar weiter „Hitradio“ nennen, machte davon aber nur noch kurze Zeit Gebrauch und firmiert seit September vergangenen Jahres als Antenne MV &#8211; mit dem Namen, den der Sender schon bei seiner Gründung 1993 trug. Mit der Rückbenennung hatte man an <a href="http://www.radiowoche.de/index.php?p=news&amp;area=1&amp;newsid=7789&amp;name=antenne-mv-heisst-wieder-antenne-mv" target="_blank">erfolgreiche Zeiten anknüpfen </a>wollen und auch ein erneuertes Programm versprochen. Geholfen hat das offenbar nichts.﻿</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Quellen:</p>
<p>Erstellt mit Material von www.radioszene.de, www.regiocast.de, www..medienanstalt-mv.de, www.rms.de, www.radiowoche.de, Telefonrecherche, Internetrecherche</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://blog.miescha.de/?flattrss_redirect&amp;id=822&amp;md5=70194d7c8d9c7c20357a4307a447f5c4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blog.miescha.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.miescha.de/index.php/2010/07/16/antenne-mv-vor-ungewisser-zukunft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>D-oh! &#8211; für Sprachpuristen</title>
		<link>http://blog.miescha.de/index.php/2010/06/22/d-oh-fur-sprachpuristen/</link>
		<comments>http://blog.miescha.de/index.php/2010/06/22/d-oh-fur-sprachpuristen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 20:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[Ostseezeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Rostock]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schulvergleich]]></category>
		<category><![CDATA[Vorpommern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.miescha.de/?p=814</guid>
		<description><![CDATA[Herrje, liest denn niemand mehr Korrektur? Wirklich niemand? Für die Lachmuskeln um so besser! <a href="http://blog.miescha.de/index.php/2010/06/22/d-oh-fur-sprachpuristen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die norddeutsche Ostseezeitung verbreitet die Meldung der Deutschen Presseagentur, dass süddeutsche Schüler im Schulvergleich besser abschnitten als norddeutsche mit <a href="http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/brennpunkt/index_artikel_komplett.phtml?param=news&amp;id=2808151" target="_blank">dieser Meldung:</a></p>
<p><a href="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2010/06/Ostseezeitung-über-Schulvergleich.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-815" title="Ostseezeitung über Schulvergleich" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2010/06/Ostseezeitung-über-Schulvergleich.jpg" alt="" width="498" height="354" /></a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.miescha.de/index.php/2010/06/22/d-oh-fur-sprachpuristen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Landesteilung dank Museum</title>
		<link>http://blog.miescha.de/index.php/2010/04/25/landesteilung-dank-museum/</link>
		<comments>http://blog.miescha.de/index.php/2010/04/25/landesteilung-dank-museum/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 09:55:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[Burg Stargard]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Steffen Stuth]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Saß]]></category>
		<category><![CDATA[Landesausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Landesmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Landesmuseum Mecklenburg Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[Landesmuseumsverband Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg-Strelitz]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Pommersches Landesmuseum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.miescha.de/?p=740</guid>
		<description><![CDATA[Landesgeschichte paradox: Die "Dezentrale Landesausstellung Mecklenburg-Schwerin" schließt das kleinere Mecklenburg-Strelitz aus. Die Landesgeschichte Mecklenburgs wird kategorisch geteilt, mit Unterstützung des Bildungsministeriums M-V.  <a href="http://blog.miescha.de/index.php/2010/04/25/landesteilung-dank-museum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Land – vier Teile. Historiker legen Wert darauf, dass Mecklenburg-Vorpommern aus den zwei Mecklenburgs – Schwerin und Strelitz &#8211; Vorpommern und ehemals brandenburgischen Gebieten zusammengefügt wurde. Für die Darstellung der Landesgeschichte ist das eine Herausforderung. Vorpommern hat bereits ein eigenes Landesmuseum in Greifswald, die Mecklenburgs haben keins. Das ist nach einhelliger Meinung des Landesmuseumsverbandes und des Bildungsministeriums finanziell nicht machbar. Der Landesmuseumsverband hat daher eine kostengünstige und moderne Alternative entwickelt.  Seit 2006 sind in 12 mecklenburgischen Museen Computerterminals aufgebaut und Broschüren ausgelegt worden, die einen Pfad durch die die Geschichte des mecklenburgischen Landesteils in einer „Dezentralen Landesausstellung“ bilden. Die „Landesausstellung“ hat allerdings einen entscheidenden Haken. Mecklenburg-Strelitz blieb komplett außen vor.</p>
<p>Zwei Mecklenburgs und nur eine Ausstellung für das größere Mecklenburg</p>
<p>Es gibt nur eine „Dezentrale Landesausstellung Mecklenburg-Schwerin“. Frank Saß, der Leiter des Museums in Burg Stargard in Mecklenburg-Strelitz, findet das sehr ärgerlich. Er machte sich im Landesmuseumsverband lautstark Luft, wütete gegen den Verband, der das Projekt angeschoben und verwirklich hatte. Saß meint: „Das ist in meinen Augen die neueste Landesspaltung von Mecklenburg.“ Auch Neustrelitz und Neubrandenburg sind nicht dabei, obwohl sie zum einen Haupt- und zum anderen Residenzstadt des kleineren Mecklenburgs waren.  Der Vorsitzende des Landesmuseumsverbandes, Dr. Steffen Stuth, kann nur im Rückblick nachvollziehen, warum es die Aufspaltung gab. Er sagt: „Das hat sich aus der Projektentwicklung so ergeben, dass es Mecklenburg-Schweriner Museen waren.“ Mecklenburg-Schweriner Kollegen trafen sich, um die „Dezentrale Landesausstellung“ zu konzipieren. Federführend am Projekt „Dezentrale Landesausstellung“ beteiligt waren Dr. Wolf Karge, der ehemalige Chef des Museumsverbandes, der schon 2004 ein ähnliches Projekt anschieben wollte, und Jürgen Schwarnweber vom „Museum Festung Dömitz“. Beide sind Mecklenburg-Schweriner und ausgewiesene Kenner der mecklenburgischen Landesgeschichte.</p>
<p>Unter sich – Mecklenburg-Schweriner beraten und beschließen</p>
<p>Als mögliche Teilnehmer an einer „Dezentralen Landesausstellung“  wurden ausschließlich Museen in Mecklenburg-Schwerin identifiziert und in der Projektbeschreibung heißt es kategorisch: Ziel der dezentralen Landesausstellung soll die Vermittlung der politischen, wirtschaftlichen und lebensweltlichen Strukturen des historischen Territoriums von Mecklenburg-Schwerin sein. [...] Eine Einbindung oder ähnliche Form für Mecklenburg-Strelitz soll optional bleiben.“ Der Landesmuseumsverband, der sich als Interessenvertreter der Museen aller Landesteile versteht, stellte mit eben diesem Wortlaut einen Förderantrag an das Bildungsministerium.  In den Jahren 2006, 2007 und 2008 förderte das Ministerium das Vorhaben mit insgesamt 71.300 EURO, obwohl es die Museumslandschaft kategorisch spaltet. Das Ministerium begründet seine Entscheidung damit, dass man sich auf die Fachleute des Museumsverbandes verlassen habe. Johanna Herrmann, Pressesprecherin des Bildungsministeriums schreibt dazu: „Die Fachleute des Museumsverbandes haben eingeschätzt, dass eine Einbeziehung von Mecklenburg-Streltiz zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht leistbar ist.“</p>
<p>Mecklenburg-Strelitzer fühlt sich übergangen</p>
<p>Der Burg Stargarder Frank Saß sagt, er und seine Kollegen in Mecklenburg-Strelitz seien in die Entwicklung des Projekts gar nicht einbezogen worden und hätten erst Ende 2006, kurz vor dem Start der „Dezentralen Landesausstellung Mecklenburg-Schwerin“ Anfang 2007, davon erfahren. Er fühlte sich vor vollendete Tatsachen gestellt und seitdem habe sich auch nichts mehr in Richtung Mecklenburg-Strelitz bewegt. Er behauptet: „Also uns wurde nicht die Chance gegeben unseren Landesteil dort zu vertreten, weil wir gar nicht in die Planungen mit einbezogen waren.“ Mecklenburg-Strelitz ist für Besucher der „Dezentralen Landesausstellung Mecklenburg-Schwerin“ unsichtbar. Mehr noch: Touristen werden geradewegs an Mecklenburg-Strelitz vorbeigeleitet, wird an den Computerterminals und in den Broschüren doch nur auf die angeschlossenen mecklenburg-schwerinschen Museen verwiesen. Frank Saß wird dabei bitter: Für den, der nicht aufmerksam liest, dass im Kleingedruckten steht ‚Herzogtum Mecklenburg-Schwerin in den Grenzen von sowieso’, der denkt: Mecklenburg ist nicht größer. Und wir haben manchmal sowieso hier in der Gegend den Eindruck, dass die Urlauber denken jenseits der Müritz kommt Polen.“</p>
<p>Eine Erweiterung ist denkbar – mehr ersteinmal nicht</p>
<p>Museumsverbandschef Dr. Steffen Stuth kann allerdings kein Problem für eine Weiterentwicklung der „Dezentralen Landesausstellung“ entdecken, weil sie offen konzipiert worden sei und auch erweitert werden könne. Kann – mehr erst einmal nicht, konkret geplant ist nämlich nichts. Das Projekt „Dezentrale Landesausstellung Mecklenburg-Schwerin“ ist ohnehin abgeschlossen. Im Verband gebe es aber Überlegungen, so Stuth und er räumt ein: „Da sind wir noch zu keinem Ergebnis gekommen. Aber wir wollen es weiterentwickeln, wir wollen es räumlich ausdehnen, wir wollen es inhaltlich ausdehnen.“ Frank Saß aus Burg Stargard hofft nun, dass in den angekündigten Gesprächen die kategorische Spaltung der Museumslandschaft überwunden werden kann: „Ich glaube, man hätte ein bisschen weiter über den Tellerrand gucken müssen und sagen: Strelitz gehört doch dazu.“ Am Sonntag trifft sich der Landesmuseumsverband zu seiner alljährlichen Frühjahrstagung, die Zunkunft der Museen des Landes ist dabei das Schwerpunktthema.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.miescha.de/index.php/2010/04/25/landesteilung-dank-museum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Getroffen</title>
		<link>http://blog.miescha.de/index.php/2010/02/09/getroffen/</link>
		<comments>http://blog.miescha.de/index.php/2010/02/09/getroffen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 14:10:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[miescha]]></category>
		<category><![CDATA[Rostock]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.miescha.de/?p=712</guid>
		<description><![CDATA[Geschäftsführer

Senator

Gewerkschafter

Abgeordneter

Historiker

Landschaftsökologin

Journalistin

Journalist

Postbotin

Geschäftsfrau

Stadtführerin

Studentin

Musiker

Literaturwissenschaftlerin

Sportlehrer

Gutachterin

Vermieterin

Imbissverkäuferin

Gaststättenbesitzer

Schnafferin

Lokführer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geschäftsführer</p>
<p>Senator</p>
<p>Gewerkschafter</p>
<p>Abgeordneter</p>
<p>Historiker</p>
<p>Landschaftsökologin</p>
<p>Journalistin</p>
<p>Journalist</p>
<p>Postbotin</p>
<p>Geschäftsfrau</p>
<p>Stadtführerin</p>
<p>Studentin</p>
<p>Musiker</p>
<p>Literaturwissenschaftlerin</p>
<p>Sportlehrer</p>
<p>Gutachterin</p>
<p>Vermieterin</p>
<p>Imbissverkäuferin</p>
<p>Gaststättenbesitzer</p>
<p>Schnafferin</p>
<p>Lokführer</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.miescha.de/index.php/2010/02/09/getroffen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schneelast im Nordosten</title>
		<link>http://blog.miescha.de/index.php/2010/01/30/schneelast-im-nordosten/</link>
		<comments>http://blog.miescha.de/index.php/2010/01/30/schneelast-im-nordosten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 21:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Dersekow]]></category>
		<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[Keziban]]></category>
		<category><![CDATA[Landkreis Ostvorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[Schnee]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.miescha.de/?p=695</guid>
		<description><![CDATA[Stefan und Wiebke wohnen im kleinen Dorf Dersekow bei Greifswald. In der Nacht vom Freitag zum Samstag sind die beiden gemeinsam mit den anderen Dersekowern eingeschneit, das Dorf war von der Außenwelt abgeschnitten. Selbst der legendäre, traktorgestützte dörfliche Winterdienst ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stefan und Wiebke wohnen im kleinen Dorf <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Dersekow&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=12.306537,39.331055&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Dersekow,+Ostvorpommern,+Mecklenburg-Vorpommern&amp;t=h&amp;z=12" target="_blank">Dersekow</a> bei Greifswald. In der Nacht vom Freitag zum Samstag sind die beiden gemeinsam mit den anderen Dersekowern eingeschneit, das Dorf war von der Außenwelt abgeschnitten. Selbst der legendäre, traktorgestützte dörfliche Winterdienst konnte gegen die Schneemassen nichts ausrichten. Zum Größenvergleich: Stefan ist etwa 2 Meter groß, der Schneehaufen, neben dem er hier zu sehen ist, kam als Wehe und Schneeablageplatz nach der Gehwegräumung zustande.</p>

<a href='http://blog.miescha.de/index.php/2010/01/30/schneelast-im-nordosten/sany0139/' title='Schneewehe in Dersekow'><img width="150" height="150" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2010/01/SANY0139-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schneewehe in Dersekow" title="Schneewehe in Dersekow" /></a>
<a href='http://blog.miescha.de/index.php/2010/01/30/schneelast-im-nordosten/sany0103/' title='Vom Schnee verweht'><img width="150" height="150" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2010/01/SANY0103-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Vom Schnee verweht" title="Vom Schnee verweht" /></a>
<a href='http://blog.miescha.de/index.php/2010/01/30/schneelast-im-nordosten/sany0113/' title='Hofansicht'><img width="150" height="150" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2010/01/SANY0113-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Hofansicht" title="Hofansicht" /></a>
<a href='http://blog.miescha.de/index.php/2010/01/30/schneelast-im-nordosten/sany0116/' title='Blick in Richtung Straße'><img width="150" height="150" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2010/01/SANY0116-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blick in Richtung Straße" title="Blick in Richtung Straße" /></a>
<a href='http://blog.miescha.de/index.php/2010/01/30/schneelast-im-nordosten/sany0129/' title='Schneehaltestelle'><img width="150" height="150" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2010/01/SANY0129-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schneehaltestelle" title="Schneehaltestelle" /></a>
<a href='http://blog.miescha.de/index.php/2010/01/30/schneelast-im-nordosten/sany0131/' title='Stefan neben Schneewehe und Schneeräumberg (Stefan ist 1,95m groß)'><img width="150" height="150" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2010/01/SANY0131-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Stefan neben Schneewehe und Schneeräumberg (Stefan ist 1,95m groß)" title="Stefan neben Schneewehe und Schneeräumberg (Stefan ist 1,95m groß)" /></a>

<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.miescha.de/index.php/2010/01/30/schneelast-im-nordosten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frau gegen Frau im Schnee</title>
		<link>http://blog.miescha.de/index.php/2010/01/17/frau-gegen-frau-im-schnee/</link>
		<comments>http://blog.miescha.de/index.php/2010/01/17/frau-gegen-frau-im-schnee/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 17:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miescha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Daisy]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Landkreis Bad Doberan]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[Schneeräumfahrzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Schneesturm]]></category>
		<category><![CDATA[Wahnsinn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.miescha.de/?p=683</guid>
		<description><![CDATA[Kathleen Dehmel (27) stellt sich mit ihrem 18-Tonner Sturmtief Daisy entgegen. Die unerschrockene junge Frau räumt und streut gegen den Sturm. <a href="http://blog.miescha.de/index.php/2010/01/17/frau-gegen-frau-im-schnee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Draußen faucht Sturmtief Daisy mächtig und wirbelt Schnee über die Äcker, direkt auf die Straßen. Kathleen Dehmel arbeitet im Cockpit ihres 18 Tonnen-LKWs dagegen an. Die 27jährige mit den dunkelblond-gelockten Haaren fährt für die Straßenmeisterei Kröpelin im Winterdienst.</p>
<div id="attachment_687" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-687" title="Kathleen Dehmel im Cockpit ihres Iveco-Schneeräumfahrzeugs" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2010/01/09012010379-300x225.jpg" alt="Kathleen Dehmel im Cockpit ihres Iveco-Schneeräumfahrzeugs" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Kathleen Dehmel im Cockpit ihres Iveco-Schneeräumfahrzeugs</p></div>
<p>Vom Einsatzleiter hat sie vor wenigen Minuten ihre Räumungs-Route für bekommen. „Wir fahren jetzt von Kröpelin nach Kühlungsborn und dann nach Neubukow. Das ist erstmal unsere Richtung.“, sagt Dehmel. Mit 22 Kollegen ist sie derzeit in 3 Schichten im Einsatz. 14 Räumfahrzeuge sind unterwegs, um die Straßen im westlichen Landkreis Bad Doberan freizuhalten. Sie macht den Job aus purer Begeisterung. „Das ist schon schön, wenn der Schnee vom Pflug so zur Seite fliegt. Das macht richtig Spaß. Und die Technik hat mich auch immer interessiert. Man ist auch draußen in der Natur und sieht, was man macht.“, erklärt die junge Frau. Der Sturm schleudert immer mehr Schnee auf die Straße. Schon kurz hinter Kröpelin liegen die ersten Verwehungen. Routiniert drückt Demel den kleinen Hebel am Pult rechts neben sich, um den Schneepflug zu senken und drückt einen darunterliegenden, grünen Knopf. „Damit mach ich den Streuer an. So, jetzt sind wir durch. Ich mach das Pflug wieder hoch. Fertig.“, sagt sie fröhlich. Das war noch leicht. Als der LKW wenig später aus der Kühlung – dem Waldstück vor Kühlungsborn &#8211; herausfährt, ist die Straße vom Schnee verschluckt und dichte Schneewirbel drücken heftig gegen den LKW. „Man sieht die Straße ja gar nicht mehr. Oh!“, ist Dehmel kurz überrascht.</p>
<div id="attachment_685" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-685" title="Kurz vor dem Ortsausgang Kühlungsborn in Richtung Wittenbeck." src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2010/01/09012010380-300x225.jpg" alt="Kurz vor dem Ortsausgang Kühlungsborn in Richtung Wittenbeck." width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Kurz vor dem Ortsausgang Kühlungsborn in Richtung Wittenbeck.</p></div>
<p>Wie eine weiße Wand stehen die Schneewehen bis in die Straßenmitte. Kathleen Demels Blick ist hochkonzentriert, mit fester Hand hält die zierliche Frau das Lenkrad unter Kontrolle. Der LKW rüttelt, kämpft, tanzt und bricht hinten leicht aus. „Man muss dann mit ruhiger Hand gegenhalten und auf die Bewegungen des LKW achten.“, sagt sie routiniert. Gefühlvoll gibt sie Gas, kuppelt und schaltet &#8211;  der LKW brummt mächtig, bleibt aber nicht stehen. Bis nach Kühlungsborn bleibt das Schiebeschild unten. Im Ort fährt sie auf einen Parkplatz und telefoniert mit der Einsatzleitung. „Die Straße wird immer enger, da müsste man nochmal drüber.“, schätzt sie ein. Die Räumungsroute wird verkürzt aus der Einsatzzentrale verkürzt. Dehmel muss jetzt die wichtige Verbindung zwischen Kühlungsborn und Kröpelin offen halten, entscheidet der Einsatzleiter nach ihrer Einschätzung. „Wir fahren da jetzt noch dreimal rauf und runter, dann dürfte die Straße wieder offen sein.“, gibt Dehmel sich zuversichtlich. Aber die Räumung ist schwieriger als gedacht. „Man sieht ja fast gar nichts mehr. Das weht ganz schön heftig rüber.“, sagt sie angespannt. An den Bäumen orientiert sich Dehmel jetzt und den Leitpfosten, wo sie noch zu sehen sind. Ins Schwitzen kommt sie dabei aber nicht. „Das ist ja nicht viel anders als PKW fahren. Man hat hier nur mehr Gänge. Das lernt man schnell.“, bemerkt sie. Dreimal räumt Kathleen Dehmel die Straße, dann fährt sie zurück zur Zentrale. Von dort geht es mit neuen Anweisungen wieder los.</p>
<div id="attachment_686" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-686" title="Kathleen Dehmel vor ihrem Iveco" src="http://blog.miescha.de/wp-content/uploads/2010/01/09012010382-225x300.jpg" alt="Kathleen Dehmel vor ihrem Iveco." width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Kathleen Dehmel vor ihrem Iveco.</p></div>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.miescha.de/index.php/2010/01/17/frau-gegen-frau-im-schnee/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

